Erstes Etappenziel erreicht 

Verein hat 70.000 Euro fürs Küsterhaus zusammen

Da darf man schon mal anstoßen: Jobst Blome, Manfred Knake, Theda Henken, Hinrich Bischoff, Ulrich Mattfeldt und Gerold Höpken (v.li.) feiern das Erreichen des gesteckten Spendenziels auf dem Weg zu Sanierung des alten Daverdener Küsterhauses.

Daverden - Sie haben allen Grund, mit einem Gläschen Sekt anzustoßen, denn die eifrigen Spendensammler vom Verein für Kultur und Geschichte Daverden haben es tatsächlich geschafft: Die erforderlichen 70.000 Euro, die notwendig waren, um die Bezuschussung der Gemeinde Langwedel für das Projekt „Sanierung Küsterhaus“ zu erhalten, sind nun in der Kasse.

Und bei aller Zuversicht und der festen Überzeugung für die Sache gab Hinrich Bischoff zu, dass es manche schlaflose Nacht gab, in der er sich fragte, wie er und seine Mitstreiter es bloß anstellen könnten, eine solch gewaltige Summe zusammen zu bekommen. „Es war nicht immer ganz leicht“, so Bischoff, „doch es hat uns auch eines gezeigt: Wir haben einen tollen Zusammenhalt hier in Daverden.“

Und dabei kamen längst nicht alle Spenden nur aus dem Ort, sondern gerade auch die Langwedeler, Verdener und Unterstützer aus den umliegenden Gemeinden zeigten sich spendabel.

„Es war anstrengend“, stimmt auch Ulrich Mattfeldt zu. „Doch es hat sich gelohnt und eben auch deutlich gemacht, wie wichtig nicht nur der Erhalt des Hauses ist, sondern diesem neues, frisches Leben einzuhauchen.“ Nun kann also Schritt für Schritt mit den Arbeiten begonnen werden, wobei sich die finanzielle Planung zunächst rein darauf bezieht, das Haus in einen Zustand zu versetzen, der die angedachte Begegnungsstätte möglich macht.

„Sicher müssen wir weiter am Ball bleiben, um am Ende alles so herzurichten, dass die Menschen, die ins Küsterhaus kommen, sich so richtig wohlfühlen“, so Theda Henken, die Vorsitzende des Vereins für Kultur und Geschichte. „Aber es wird auch schön werden, wenn wir alle Hand in Hand daran arbeiten und neben dem Einwerben weiterer Spenden auch tatkräftig anpacken.“ Die Erleichterung über den Etappensieg ist bei diesem Treffen spürbar, ebenso wie der Tatendrang, das Küsterhaus in eine neue, lebendige Zeit zu führen.

„Wir haben es bisher geschafft und werden auch alles Weitere schaffen“, so Hinrich Bischoff, als er das Glas erhebt und seinen Mitstreitern zuprostet. Es bleibt nur, dem Projekt weiterhin alles Gute zu wünschen – und unvergessliche Begegnungen im neuen Küsterhaus. 

pma

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