Und dann gibt es kein Halten

Mit Feuerwehrautos zum Ferienspaß nach Verden

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Bei ihrem Ferienspaßausflug nach Verden haben die Etelser ihr Gruppenfoto aus gutem Grunde am Anfang gemacht. Hinterher waren nämlich alle so richtig platt – und ausgesprochen glücklich. 

Etelsen - „Das hat richtig viel Spaß gemacht“, war der abschließende Tenor der Kinder nach der Fahrt in den Magic-Park in Verden. Völlig ausgepowert, aber glücklich, wurden sie nach dem Besuch des Parks wieder von ihren Eltern beim Etelser Feuerwehrhaus in Empfang genommen.

Aufgrund der großen Nachfrage hatte man sich bei der Feuerwehr Etelsen dazu entschlossen, mehr Kinder als ursprünglich geplant bei diesem Ferienspaß mitzunehmen. Somit trafen gleich 20 hellauf begeisterte Kinder zwischen acht und zwölf Jahren morgens mit ihren Eltern beim Feuerwehrhaus ein. Schon die Fahrt sollte dabei für alle Kinder zu einem besonderen Erlebnis werden. Die meisten fanden nämlich Platz in den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr.

Organisiert wurde diese Ferienspaßaktion wie erwähnt von der Feuerwehr Etelsen und dort in Person von Günther Minder. In Sachen Ferienspaß wechselt man sich in Etelsen jährlich mit dem Kleintierzuchtverein sowie dem Schützenverein ab und unterstützt sich gegenseitig bei den geplanten Vorhaben.

Begleitet bzw. betreut wurde die diesjährige Fahrt von Günther Minder und Sven Kakies (beide von der Feuerwehr) sowie Brigitte Borchers und Renate Minder (beide vom Schützenverein). Darüber hinaus standen Fahrer von der Feuerwehr sowie aus den Reihen der Kleintierzüchter zur Verfügung.

Alle Plätze besetzt

Nachdem das Gruppenfoto gemacht war und das Kommando von Sven Kakies kam, die Fahrzeuge zu besetzen, gab es kein Halten mehr. Binnen kürzester Zeit und fast so schnell wie bei der Feuerwehr, wurden die begehrten Plätze im Löschgruppenfahrzeug sowie im Mannschaftstransportfahrzeug besetzt.

Die anderen Kinder teilten sich auf die privaten Autos auf, wobei sie natürlich bei der Rücktour in einem der beiden Feuerwehrfahrzeuge Platz nehmen konnten. Nach einer kurzen Fahrt kam man voller Erwartungen beim Park an. Nach einigen wenigen organisatorischen Dingen, die vor Ort angesprochen wurden, ging es los. Sehr schnell fanden sich die Kinder in kleinen Gruppen zusammen und begannen damit, den Park zu erkunden.

Dabei waren die ersten Fahrgeschäfte nur wenige Meter vom Grillplatz, der als Sammelplatz diente, entfernt. Schnell wurde der „Magic Tower“, einem Fallturm, sowie der „Magic Rockin Tug“, eine Art Schiffschaukel, in Beschlag genommen.

Der „Magic Tower“ wurde im Handumdrehen zu einem der beliebtesten Fahrgeschäfte. Kaum war die Fahrt beendet, stellte man sich für eine weitere Fahrt erneut an. Noch beliebter war aber die Achterbahn. Runde um Runde wurde hier gedreht, aber schlecht wurde dabei niemandem.

Von Wildwasserbahn bis Trampolin

Auch die Wildwasserbahn stand hoch im Kurs und das man dabei etwas nass wurde, nahm man gerne in Kauf. Wer sich noch nicht genug ausgepowert hatte, nahm eines der Trampoline in Anspruch oder stieg in die „Monorail-Drachbahn“, eine auf Schienen fahrende Bahn, die mit Pedalen angetrieben und so zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde. „Eines der Kinder hatte gleich zehn Runden damit gefahren“, so Sven Kakies.

Um die Akkus wieder aufzutanken, gab es zum Mittagessen Bratwurst satt, die vor Ort von der Feuerwehr gegrillt wurde. Selbstverständlich waren auch genug Getränke mit dabei. Nachdem dann auch am Nachmittag die Fahrgeschäfte weiter intensiv ausprobiert wurden, ging es dann wieder nach Hause.

„Wir freuen uns sehr, dass alle angemeldeten Kinder auch dabei waren. Hierfür möchten wir uns recht herzlich bei den Eltern bedanken“, so Günther Minder.

Den Dank gaben aber auch sehr viele Eltern an das Betreuerteam zurück, bevor sie ihre glücklichen, zugleich aber auch erschöpften Kinder wieder nach Hause brachten.

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