Sebastian Struß Stellvertreter

Christoph Lindhorst ist Ortsbürgermeister in Holtebüttel

Der neue Ortsrat Holtebüttel im Jahr 2021 (v.li.): Sebastian Struß, Pia Kramer, Christoph Lindhorst, Lena Traichel und Lennart Grimm kümmern sich in der nächsten Legislaturperiode um die Belange ihrer Ortschaft.
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Der neue Ortsrat Holtebüttel im Jahr 2021 (v.li.): Sebastian Struß, Pia Kramer, Christoph Lindhorst, Lena Traichel und Lennart Grimm kümmern sich in der nächsten Legislaturperiode um die Belange ihrer Ortschaft.

Holtebüttel – „Der Ortsrat Holtebüttel hatte ja so ein bisschen für Aufregung gesorgt, als alle Mandatsträger und Amtsinhaber angekündigt hatten nicht wieder kandidieren zu wollen“, erinnerte sich Bürgermeister Andreas Brandt am Mittwochabend im Schützenhaus zu Holtebüttel und gab dann zu: „Das war schon ein Schock. Auch in der Verwaltung haben wir uns damals Gedanken gemacht, was zu tun ist.“

Die Ortsräte von Holtebüttel und Völkersen zusammenlegen? Vesuchen, ob man eine gemeinsame Liste hinbekommt? „Das ist heute meine letzte Sitzung, die ich als Ortsbürgermeister leite, und das ist gut so“, erklärte Adalbert Meyer (CDU) zu Beginn des Abends. Der heute 69-Jähriger hatte sich 2018 in die Pflicht nehmen lassen, als Heiko Haase (SPD) das Amt des Ortsbürgermeisters aufgegeben und sich auch aus dem Ortsrat zurückgezogen hatte.

Am Mittwochabend nahm nun ein komplett neuer fünfköpfiger Ortsrat die Arbeit auf: Christoph Lindhorst, Lena Traichel und Lennart Grimm für die CDU sowie Sebastian Struß und Pia Kramer für die SPD.

Christoph Lindhorst wurde einstimmig zum neuen Ortsbürgermeister gewählt, Sebastian Struß zu seinem Stellvertreter. Struß hatte entgegen seiner ursprünglichen Absicht doch noch einmal für den Ortsrat kandidiert, nachdem auf Seite der CDU drei mögliche Mitstreiter aufgetaucht waren. „Damit habt ihr einen Generationswechsel geschafft wie in keinem anderen Ort“, befand Andreas Brandt. Der neue Ortsbürgermeister ist mit gerade mal 39 Lebensjahren dann der Älteste der Runde.

Lindhorst erklärte nach seiner Wahl: „Ich danke für das große Vertrauen, das ehrt mich sehr. Ich hab jetzt aber gar keine große Rede vorbereitet, wir haben gerade Nachwuchs bekommen.“ Genau das, die Zukunft der nächsten Generation, sei für ihn ein wesentlicher Punkt gewesen, um in diesem September bei der Kommunalwahl zu kandidieren. „Zukunft gestalten fängt im Kleinen an, und da wollen wir gemeinsam dran arbeiten.“

Nach der offiziellen konstituierenden ersten Sitzung des neuen Ortsrates war die Zeit für Ehrungen und noch mehr Dankesworte gekommen. Auf Bürgermeister Brandts Ansage: „Lieber Adalbert, du bist das sicherlich gewohnt...“ folgte ein ehrlich erstauntes: „Ich?!“

Für 15 Jahre ehrenamtliches Engagement im Ortsrat bekam Meyer die bronzene Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes nebst Urkunde. Plus Schlemmerkiste vom Hofladen Völkersen obendrauf – von der Gemeinde.

„Von dir habe ich gelernt, dass der Holtebütteler eigentlich bescheiden ist. Er versucht eine Sache selbst zu erledigen, bevor er um Hilfe bittet“, so Brandt über Meyer, den er als „Dorfpolitiker wie er im Buche steht“ im positiven Sinne bezeichnete. „Deine Verabschiedung fällt mir schwer“, gab Brandt zu. Jetzt müssten sich Bürgerinnen und Bürger daran gewöhnen, „dass Adalbert nicht mehr zur Verfügung steht, wenn irgendwo ein Mandatsträger gebraucht wird“.

Mit ganz viel Dank (und der Schlemmerkiste) wurden auch Sabine Rohde und Ingrid Rosebrock sowie Heiko Haase verabschiedet.

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