Bundestagsabgeordneter Mattfeldt an der Spitze der Liste für Kommunalwahl

CDU will wieder die stärkste Kraft in Langwedel werden

Kandidatenkür unter Corona-Bedingungen: Die CDU traf sich im Saal des Gasthauses Klenke.
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Kandidatenkür unter Corona-Bedingungen: Die CDU traf sich im Saal des Gasthauses Klenke.

Langwedel – Die CDU in Langwedel verbreitet Aufbruchstimmung. Die jetzt im großen Saal des Gasthauses Klenke beschlossene Liste für die Kommunalwahl im kommenden Herbst mit insgesamt 31 Kandidaten führt der ehemalige Bürgermeister und jetzige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt an.

„Es ist mir eine Ehre, diese tolle Liste und Euch anführen zu dürfen“, habe „ein sichtlich begeisterter Mattfeldt“ nach der Listenaufstellung erklärt, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung aus dem Wahlkreisbüro Mattfeldts in Osterholz-Scharmbeck. Beschlossen worden waren demnach die Listen mit den Kandidaten für die Ortsräte und den Gemeinderat ohne jede Gegenstimme oder Enthaltungen.

Mit Blick auf die anstehenden fünf Monate bis zur Wahl hatten Mattfeldt und der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Lars Lorenzen, laut Mitteilung der Union insbesondere die Kandidatur der vielen neuen und jungen Bewerberinnen und Bewerber gelobt.

„Eure Ideen, Eure Kreativität sind wichtig für den Erfolg unseres Wahlkampfes. Gemeinsam wollen wir die Bürgerinnen und Bürger mit guten Argumenten und guter Arbeit hinter uns bringen, so viele Stimmen wie möglich bekommen, die stärkste Fraktion im Gemeinderat werden und endlich wieder Bewegung in unsere Gemeinde bringen“, wird der ehemalige Langwedeler Bürgermeister Mattfeldt zitiert.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Gemeinde fit für die Zukunft zu machen. Wir haben einen Plan für Langwedel 2040. Es geht darum, die verkehrliche Situation nachhaltig zu verbessern und das Gewerbegebiet zu einem Aushängeschild für den Flecken zu entwickeln“, nannte Andreas Mattfeldt als Ziele. „Wir brauchen zudem eine andere Lösung für den heute nicht zufriedenstellenden Weg über das Weserwehr und den intensiven Ausbau unserer Breitbandanbindung. Bei allen infrastrukturell wichtigen Aufgaben, die wir angehen wollen und als Gemeinde endlich müssen, sind wir ebenso in der Pflicht, uns um die Familien in der Gemeinde und ihre Bedürfnisse zu kümmern“, habe Mattfeldt erklärt. „Brennende soziale Themen gibt es auch bei uns. Wir müssen dabei dafür Sorge tragen, dass die gemeindlichen Angebote endlich an den Bedürfnissen der Familien und an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgerichtet werden“, wird der Spitzenkandidat in der Pressemitteilung zitiert. „Es ist unsere Aufgabe, den Stillstand der vergangenen Jahre zu durchbrechen. Wir müssen in Langwedel Politik für die Bürgerinnen und Bürger machen. Mit den Menschen sprechen, gemeinsam Lösungen finden und dann loslegen“, eröffnete Mattfeldt, der auch wieder für den Einzug in den Deutschen Bundestag kandidiert, den Kommunalwahlkampf.

Andreas Mattfeldt brach zudem eine Lanze für die Ortsräte: „Unsere Ortsräte sind unsere Identität vor Ort, ein unverzichtbarer Ideenpool für die Ratsarbeit im ganzen Flecken.“

Begründet hatte Andreas Mattfeldt seine Kandidatur für den Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr damit, dass er jetzt nach etlichen Jahren, in denen er als ehemaliger Bürgermeister die gebotene Zurückhaltung geübt habe, wieder in der Kommunalpolitik mitmischen könne. Wer sich vergangene Wahlergebnisse anschaut, kann auch auf die Idee kommen, dass Mattfeldts Kandidatur mit dem für seine Begriffe katastrophalen Abscheiden der Union bei den jüngsten zwei Kommunalwahlen zu tun hat. Bevor der Völkerser CDU-Mann für viele völlig überraschend zum Bürgermeister Langwedels gewählt wurde, hatte der Flecken jahrzehntelang SPD-Bürgermeister, die Sozialdemokraten oft die absolute Mehrheit im Rat. 2006 wurde die CDU mit Andreas Mattfeldt mit 46,6 Prozent stärkste Kraft – und stürzte in der Folge ohne ihr Zugpferd auf 31, 6 Prozent ab, während die SPD bei rund 42 Prozent als stärkste Fraktion im Rat stabilisierte.  jpw

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