Burgbad Langwedel öffnet am Himmelfahrtstag mit traditionell freiem Eintritt

Bürgermeister Brandt geht baden

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Schwimmmeister Thomas Becker hat im Langwedeler Burgbad nicht nur die Technik im Blick. Am Donnerstag kann die neue Saison eröffnet werden.

Langwedel - Der Winterschlaf ist vorüber, an Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, 14. Mai, um 14 Uhr wird Bürgermeister Andreas Brandt die Freibadesaison im Langwedeler Burgbad eröffnen. Und zwar bei jedem Wetter, wie der Verwaltungschef bereits im Vorfeld mutig zugesagt hat.

Das Team des Freibades, Schwimmmeister Thomas Becker und Britta Meyer, Fachangestellte für Bäderbetriebe, freuen sich bereits auf die ersten Badegäste und hoffen natürlich auf eine gute Saison.

Damit das Schwimmbad mit Sprungturm und breiter Wasserrutsche nach langer Winterzeit auch rechtzeitig sauber und picobello in Schuss ist, haben sie – teils unterstützt von Gartenfachkräften – sich bereits ab Anfang März so richtig ins Zeug gelegt.

„Größere Reparaturen hatten wir zum Glück nicht zu verzeichnen“, sagte Becker, der zur Eröffnung auf eine Wassertemperatur von 20 Grad hofft. Rund 30 000 Badegäste hat er in der zurückliegenden Saison gezählt. Eine Zahl, an die er in der Saison 2015 mindestens anknüpfen möchte. „Das Wetter war im vergangenen Sommer während der Schulferien oft sehr unbeständig, sonst wären noch mehr Besucher gekommen“, berichtete er.

Die meisten Gäste – an schönen Tagen waren es bis zu 1500 – kamen aus der Gemeinde, aber auch bei Gästen aus Verden oder Achim ist das Bad nach Aussage von Becker beliebt. Dass das Burgbad besonders bei Familien und Kindern sehr beliebt ist, freut auch Bürgermeister Andreas Brandt, der darin seine These bestätigt sieht, dass das Burgbad erheblich zur Wohnqualität im Flecken Langwedel beiträgt. „Dort können die Kinder und Jugendlichen im Sommer sinnvoll ihre Freizeit mit Freunden verbringen. Auch die Schwimmkurse sind wichtig, die der Schwimmmeister gibt“, sagte er. Brandt steht voll hinter dem Betreiberkonzept.

Als das Bad vor einigen Jahren für drei Millionen Euro hochwertig saniert wurde, wurde bewusst auf eine Wassererwärmung verzichtet und als unterstützende Maßnahme bloß eine kleine Solaranlage installiert. Dadurch bleiben die Betriebskosten mit 280 000 Euro jährlich im Rahmen und Langwedel kann sich das Burgbad leisten, auch wenn es keine schwarzen Zahlen schreibt. Auf rund 250 000 Euro jährlich beziffert Brandt den jährlichen Zuschussbedarf, den er für die Gemeinde als noch tragbar bezeichnet: „Wir sind stolz, dass wir das Burgbad haben und für das Minus sind im Gemeindehaushalt 270 000 Euro eingeplant.“ Eine Erhöhung der konkurrenzlos günstigen Eintrittspreise kommt für Brandt derzeit nicht in Betracht: „Das Defizit würde sich dadurch nur minimal verringern, während ein erhöhter Preis, und sei es nur um 50 Cent, für so manchen Badegast ein Grund wäre, auf den Schwimmbadbesuch zu verzichten.“ Brandt weist abschließend noch auf das 50-jährige Bestehen des Burgbades hin, das am Sonnabend, 11. Juli, mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert wird.

Erst einmal aber ist am Himmelfahrtstag Saisoneröffnung bei traditionell freiem Eintritt. Hingewiesen sei noch auf das neu gestaltete Volleyballfeld. Selbstverständlich kann man ab Donnerstag auch schon Kinder für die sommerlichen Schwimmkurse bei Schwimmmeister Thomas Becker anmelden sowie Saisonkarten (zu unverändert günstigen Preisen) erwerben.

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