Oberschule Langwedel startet ins Börsenspiel

Bulle und Bär im Blickpunkt

Geht es denn jetzt mal los? Jepp. Derick Eicke und vor allem Henning Mangold von der Kreissparkasse gaben gestern in Langwedel den Startschuss für das Börsenspiel 2016. - Foto: Hustedt

Langwedel - Gespannt warteten gestern Schülerinnen und Schüler des Profils Wirtschaft der Oberschule am Goldbach auf den Start des Börsenspiels 2016. Das ist eine Veranstaltung der Kreissparkasse Verden. Henning Mangold, für die Jugendberatung in der Langwedeler Sparkasse zuständig, gab die ersten Einführungen ins Spiel mit dem großen Geld.

Aber um eines deutlich zu machen: Das Ganze ist keine Spielerei, erfordert einiges an Fachwissen. Glück kann allerdings auch nicht schaden. In der Vergangenheit zählte eine Gruppe aus Langwedel schon zu den besten drei Teams in Niedersachsen. Immer wieder gab es Gruppen, die im Landkreis Verden Preise gewannen.

Henning Mangold, selbst 31 Jahre jung, lieferte den Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren einen Einstieg ins Thema Börse. Die darf man sich getrost wie einen Marktplatz vorstellen, auf dem Unternehmen ihre Waren in Form von Wertpapieren anbieten.

Auch vor der Börse in Frankfurt/Main stehen ein Bulle als Sinnbild für steigende und ein Bär für fallende Kurse. In Deutschland gibt es sieben Börsen, Frankfurt ist allerdings die größte, eine der größten weltweit.

Was sind Aktien? Was kann und darf ein Aktionär? Was ist eigentlich der DAX, der da immer in den Nachrichten auftaucht? Der Deutsche Aktien Index (DAX ) spiegelt die Entwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen wider.

Aber wie entsteht ein Aktienkurs? Derik Eicke, Leiter des Profils Wirtschaft, hatte offensichtlich gute Vorarbeit geleistet. Einige Schülerinnen berichteten vom Prinzip „Angebot und Nachfrage“ sowie vom Einfluss wirtschaftlicher Krisen und politischer Entscheidungen.

Schließlich gab Henning Mangold in Langwedel symbolisch den Startschuss für das Börsenspiel 2016.

Es wurden Teams aus vier oder fünf Schüler/-innen gebildet, die Wertpapiere zu den aktuellen echten Kursen handeln werden und dabei das Auf und Ab an der Börse kennen lernen. Jede Gruppe bekam ein Startkapital von 50.000 Euro. Mit diesem (fiktiven) Budget ausgestattet, können die Gruppen zehn Wochen lang Aktien mit Bedacht kaufen und verkaufen.

Dabei braucht es die richtige Strategie und , wie gesagt, etwas Glück, am Ende gewinnt die Gruppe mit dem höchsten Kapital, dass es zu vermehren gilt. Wie das gelingen könnte, dafür hatte Henning Mangold noch ein paar Tipps. „Ich bin immer in der Langwedeler Kreissparkasse für Euch ansprechbar“, lautete die Einladung an die Börsenspielteams.

Abgabetermin ist der 13. Dezember um 10.45 Uhr, Spiel-ende am 14. Dezember. Die beste Gruppe im Landkreis gewinnt 200 (echte) Euro, von der Kreissparkasse ausgelobt.

hu

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