Rat für neues Baugebiet mit 90 Häusern

Mit „Berkels-Ost“ wächst Etelsen deutlich nach Norden

Langwedel - 90 neue Häuser entstehen in Etelsen. Einstimmig brachte der Rat der Gemeinde Langwedel in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das Baugebiet „Berkels-Ost“ auf den Weg.

Die lange umstrittene Zuwegung für den Autoverkehr soll vorwiegend über die Straße Zum Berkelsmoor erfolgen. Wie vom Bauausschuss gewünscht, werde die Haupterschließungsstrecke in Höhe der vorgesehenen neuen Kinderkrippe enden, informierte Bauamtsleiter Frank Bethge.

Kindereinrichtung wird von Durchgangsverkehr verschont

Der Entwurf beinhaltet zudem, wie vom Fachausschuss empfohlen, die Mühlenstraße nicht durch zusätzlichen Verkehr zu belasten. Lediglich vier Grundstücke sollen darüber angefahren werden können.

„Gut, dass insbesondere die geplante Kindereinrichtung vom Durchgangsverkehr verschont wird“, merkte Andreas Noltemeyer (WGL) an.

Mit dem neuen Wohngebiet wird sich Etelsen erheblich in Richtung Giersberg ausdehnen. Die Zahl der Einwohner nördlich der Eisenbahn wächst damit deutlich.

Die „Gesellschaft für wirtschaftliches Bauen“ aus Bremen will auf sechs Hektar Fläche 90 Wohneinheiten auf Grundstücken zwischen 500 und 860 Quadratmetern errichten. Sie plant Einzel- und Doppelhäuser mit einer Länge von 20 beziehungsweise 25 Metern; eine Doppelhaushälfte ist 12,50 Meter lang. Die maximale Gebäudehöhe beträgt neun Meter, womit der sogenannte Geschosswohnungsbau ausgeschlossen wird.

Vorhandener Graben wird zu Regenrückhaltebecken ausgebaut

Im nordöstlichen Plangebietsbereich ist eine Fläche für den Gemeinbedarf mit der Zweckbestimmung „Sozialen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen“ festgesetzt, heißt es in der Beschlussvorlage des Bauamtes für den Gemeinderat. Dort soll für die neue große Siedlung eine Kinderkrippe gebaut werden.

Das Unternehmen Contrast aus Osterholz-Scharmbeck, Institut für Geotechnik, hat den Baugrund erkundet. „In fünf Bohrlöchern wurde Schichten- und Stauwasser gemessen, das saisonal starken Schwankungen unterliegt, so dass Wassererhaltungsmaßnahmen erforderlich sind“, heißt es in der Beschlussvorlage. Versickerungsanlagen seien in dem Gebiet nicht geeignet, notwendig sind laut dem Institut Regenwasserkanäle und ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von 790 Quadratmetern. „Hierbei ist vorgesehen, den vorhandenen Graben An der Lehmkuhle entsprechend auszubauen und mit einem Absetzschacht und Notüberlauf an das vorhandene Grabensystem anzubinden.“

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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