Pflaster, Entwässerung und Rundborde

Bauarbeiten an Ringstraße und Brünsweg in Steinberg beendet

Haben 530 Straßenmeter übergeben oder abgenommen: (von links) Jens Stehmeier (wie alle in Orange: Firma F. Winkler), Jannis Hansen (Dittmer-Ingenieure), Moritz Hille, Lars Keller, Bernhard Goldmann (Bauamtsleiter) und Andreas Brandt (Bürgermeister).
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Haben 530 Straßenmeter übergeben oder abgenommen: (von links) Jens Stehmeier (wie alle in Orange: Firma F. Winkler), Jannis Hansen (Dittmer-Ingenieure), Moritz Hille, Lars Keller, Bernhard Goldmann (Bauamtsleiter) und Andreas Brandt (Bürgermeister).

Steinberg – Der Etelser Ortsteil Steinberg hat seit Mittwoch offiziell weniger Huckelpisten. Denn am frühen Nachmittag haben Flecken-Bürgermeister Andreas Brandt und Bauamtsleiter Bernhard Goldmann die Ringstraße und den Brünsweg von der Bremer Baufirma F. Winkler und dem Planungsbüro Dittmer-Ingenieure abgenommen. Diese hatten seit Mai dafür gesorgt, dass unter anderem 2 600 Quadratmeter Pflastersteinen sowie 1 100 Meter Rundborde ihrer Bestimmung zugeführt worden sind.

„Gerade in dem Bereich, wo wir hier stehen, gab es immer nasse Füße“, sagte Brandt an der Einmündung zur Steinberger Landstraße. Deshalb sei eine umfassende Entwässerungsanlage Teil der Straßenbauarbeiten gewesen. „Wir mussten das machen, denn wir haben hier keinen Graben, in den wir Wasser einleiten können“, ergänzte Goldmann. Für die Pflastersteine habe man sich entschieden, weil der Flecken gute Erfahrungen damit gemacht habe, sagte Brandt, und weil – sollte beispielsweise irgendwann einmal Glasfaser-Kabel in Steinberg verlegt werden – der Aufwand nicht ganz so groß wäre. Eine Asphaltdecke müsste dann aufgerissen werden, was wiederum Flicken in der Fahrbahn nach sich ziehen würde. Und ein Flickenteppich soll hier nicht gleich wieder entstehen. Brandt berichtete, dass der Flecken, als die 530 Meter Straße noch eine Schotterpiste waren, immer wieder nachbessern musste.

700 000 Euro hat die Maßnahme insgesamt gekostet. Zehn Prozent davon übernimmt die Gemeinde, 90 Prozent müssen die Anlieger von Ringstraße und Brünsweg für die Erschließung auf den Tisch legen.

Letztere haben bei einer Eigentümerversammlung im Januar vergangenen Jahres den Wunsch geäußert, die Fahrbahn weniger breit zu machen als die ursprünglich geplanten 5,50 Meter, erzählt Goldmann. Der Rat des Fleckens hat dann Notizen der Verwaltung zufolge im Juli 2020 einen entsprechenden Beschluss über den Ausbau gefasst. Nun sind Ringstraße und Brünsweg fünf Meter breit. „Das kann ich aus verkehrstechnischer Sicht noch vertreten“, so der Bauamtsleiter. Da sei immer noch genügend Platz, dass Fahrzeuge einander begegnen und die Müllabfuhr ihre Arbeit erledigen kann.

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