Wohl größter Adventskranz im Landkreis

Anheimelnde Stimmung im Schein der vier Kerzen

Der riesige Adventskranz auf dem Hof von Bijanka Müller bildete an den vergangenen Sonntagen einen Anziehungspunkt für Groß und Klein. Das Finale geriet besonders stimmungsvoll. - Foto: Hustedt
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Der riesige Adventskranz auf dem Hof von Bijanka Müller bildete an den vergangenen Sonntagen einen Anziehungspunkt für Groß und Klein. Das Finale geriet besonders stimmungsvoll.

Haberloh - Jetzt brennt also auch das vierte Licht am wohl größten Adventskranz im Landkreis Verden. Der leuchtende Rundballen am Ortseingang von Haberloh ist nicht zu übersehen. Auch wenn am Sonntag nicht das ideale Wetter für eine Freiluftveranstaltung herrschte, so waren doch viele Eltern mit ihren Kindern gekommen. Um etwa in einem eigens aufgebauten Zelt zu basteln. Aber zumindest für den Nachwuchs gab es noch Spannenderes.

Der Weihnachtsmann saß auf einem Strohballen. Schnell bildete sich eine lange Schlange. Die zahlreichen Kinder, die er in interessante Gespräche verwickelte, wollten schließlich von ihm beschenkt werden.

Bijanka Müller, die Organisatorin der Veranstaltung, war 2012 die erste Rosenkönigin von Haberloh. Für die Bastelaktion brachte sie die jetzige Rosenkönigin Michaela Vix aus Völkersen mit, die gemeinsam mit der Langwedeler Gästeführerin Silke Fronzek den Kindern bei den Geschick erfordernden Arbeiten half. Weihnachtlicher Schmuck entstand ebenso wie ein Knusperhäuschen.

Zu jeder vollen Stunde las Fronzek zudem an der Feuerschale eine kurze Geschichte vor. Daran und an der ganzen Adventskranz-Veranstaltung in den vergangenen Wochen hatte unter anderem auch Christoph Meyer, Vorsitzender des Touristik-Vereins Langwedel, samt Ehefrau, die zu den Gästen zählten, nach eigener Aussage seine Freude.

Dabei musste niemand hungern und dürsten. Jens Becker vom Drosselhof in Hagen-Grinden, ebenfalls Vorstandsmitglied beim Touristik-Verein, schenkte wieder Glühwein aus und bereitete Bratwürste zu. Im Zelt lockte das Etelser Eiscafe „Melisa“ mit heißen Waffeln.

Für den letzten Adventssonntag hatte sich Bijanka Müller noch mal so richtig ins Zeug gelegt. Sie hatte nicht nur den Weihnachtsmann bestellt, sondern auch einen Musiker. Mit dem Akkordeon begleitete Wolfgang Stöckmann am frühen Abend die vielen Besucher, die mit Müller um den großen Adventskranz marschierten.

Nachdem die Hausherrin auch das vierte Licht angezündet hatte, las sie eine berührende Geschichte vor. Der Adventskranz spielte dabei die Hauptrolle. Nach und nach verloschen drei Kerzen, nämlich die Friedenskerze, die Kerze des Glaubens und die der Liebe. Ein kleines Kind sah dieses und war sehr traurig. Da sagte die vierte Kerze: „Habe keine Angst, so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden, denn ich heiße ,Hoffnung‘.“

Noch bis zum 6. Januar, dem Tag der Heiligen Drei Könige, sollen die vier Lichter im kleinen Haberloh im Dunkeln brennen. „Mein Mann Heiner“, verriet Bijanka Müller, „hat richtig Gefallen daran gefunden, den Adventskranz jeden Abend anzuzünden und später auch wieder zu löschen.“

hu

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