Andrang rund um die St. Sigismund-Kirche / „Lob für das Ambiente und die Geschäfte laufen gut“ / Küsterstollen findet reißenden Absatz

Stimmungsvolle Weihnachtsmarkt-Premiere in Daverden

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Koordinator Siegfried Schmidt war mit dem Ablauf hochzufrieden.

Daverden - „Schön organisiert“, „Super, super“, „Hochachtung“ – die Besucher des Weihnachtsmarktes gestern vor der Daverdener St. Sigismund-Kirche waren voll des Lobes. Chefkoordinator Siegfried Schmidt und alle Beteiligten hatten für die Premiere auch wirklich ganze Arbeit geleistet und einen sehr stimmungsvollen Weihnachtsmarkt geschaffen.

Je dunkler es wurde, umso gemütlicher wurde es auch. Da hatte der Nikolaus mit dem echten Bart und dem Jutesack im Bollerwagen bereits diverse Runden gedreht und Geschenke an die Kinder verteilt. Er zog immer wieder seine Kreise vorbei am Küsterhaus, wo es für einen Weihnachtsmarkt untypisch nach Popcorn roch, die Aussteller aber mit ihren tollen Angeboten keinen Zweifel daran aufkommen ließen, welcher Anlass unzählige Menschen an diesem Tag zusammengebracht hat.

Der Weg vom Küsterhaus zum Gemeindehaus, wo es Kaffee und Kuchen gab, war gesäumt von kleinen, mit Lichterketten und Tannengrün geschmückten Holzhütten. Taschen, Schmuck, Holzarbeiten, Kinderkleidung und vieles mehr wurde darin zum Kauf angeboten. Die Jäger waren mit ihrem Info-Mobil gekommen und ließen die Besucher ihr Wissen in Sachen Natur unter Beweis stellen.

Großer Andrang herrschte nicht nur am Glühweinstand, sondern auch bei Heike Stegmann und „Moni“ Döhring-Gohde, die heiße Waffeln zu Gunsten des Küsterhauses verkauften. „Omas, Tanten, alle bringen Eier. Teig wird laufend nach produziert und geliefert“, so die gut gelaunten Waffelbäckerinnen. Reißenden Absatz fand auch der Küsterstollen. Am frühen Nachmittag waren die 60 Stück fast ausverkauft.

Einen Stand weiter konnte bei Kirsten Kinzer, Vorsitzende des Kirchenvorstandes, und Hans-Hermann Prüser, Vorsitzender der St. Sigismund-Stiftung, vom Daverdener Kirchwein probiert werden. „Zwei Euro von jeder verkauften Flasche sind für die Gemeinde“, verriet Kinzer. „Schmeckt sehr gut“, bestätigte Manfred Knake.

Weihnachtsmarkt in Daverden

Siegfried Schmidt ging derweil von Stand zu Stand und fragte ab, ob die Aussteller zufrieden sind. „Es gibt Lob für das Ambiente und die Geschäfte laufen auch gut“, so das Zwischenresümee des Koordinators. Der vom Posaunenchor begleitete Gottesdienst morgens um 10 Uhr sei schon sehr gut besucht gewesen und die meisten Kirchgänger habe es danach direkt auf die Flaniermeile vor dem Gotteshaus gezogen, berichtete er.

Die Idee für einen Weihnachtsmarkt an diesem Ort sei bereits im Jahr 2008 entstanden, als 750 Jahre Daverden gefeiert wurde. Gut Ding will eben Weile haben und so dauerte es einige Zeit bis zur Realisierung. Im nächsten Jahr gibt es wieder, so wie in den letzten Jahren einen Weihnachtsmarkt im Autohaus Korte & Meyer in Daverden und in zwei Jahren vielleicht wieder rund um die Kirche. Dort sang am Nachmittag der Kirchenchor „Maxis“ und abends gab das Blasorchester Daverden noch ein Weihnachtskonzert.

wb

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