Verein „Rumänische Findelhunde“ lädt für Sonntag zum Fest nach Cluvenhagen

Alles genehmigt

Diese süße Fellnase stammt aus Rumänien. Ihre neuen Besitzer lernte sie beim Sommerfest 2018 kennen.
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Diese süße Fellnase stammt aus Rumänien. Ihre neuen Besitzer lernte sie beim Sommerfest 2018 kennen.

Cluvenhagen – Rund 40 Aussteller (darunter Vereine) und zehn Flohmarktverkäufer haben sich für das Sommerfest des Vereins „Rumänische Findelhunde“ am morgigen Sonntag von 10 bis 18 Uhr auf dem Sportplatz des TSV Cluvenhagen, Am Weißen Berge, angemeldet. Es soll verschiedene Vorführungen geben und bei einem Hunderennen wird der schnellste vierbeinige Besucher ermittelt. Coronabedingt gibt es aber feste Regeln für die Zweibeiner.

Angekündigt haben sich die Agility-Gruppe „Flotte Pfoten“ aus Etelsen und der Verein „Rettungshunde im Landkreis Osterholz“. Mehrere Auftritte über den Tag verteilt sind geplant. Weil gestern krankheitsbedingt die „American Dance Cocker“ abgesagt haben, muss kurzfristig der Zeitplan überarbeitet werden. Dieser wird im Eingangsbereich und auf der Facebook-Seite des Vereins „Rumänische Findelhunde“ bekannt gegeben, sagt Gaby Dziuballe aus dem Organisationsteam. Die eigenen Hunde flitzen lassen können die Besucher beim Hunderennen, derzeit geplant ab 10.30 und ab 13 Uhr. Gelaufen wird nicht gegeneinander, sondern nach Zeit. Locken, rufen, vorweg laufen – Frauchen und Herrchen dürfen alles tun, um ihren treuen Begleiter zu motivieren.

Toben dürfen die mitgebrachten Vierbeiner in einem eingezäunten Bereich: von 11 bis 13 Uhr die Welpen und von 14 bis 16 Uhr alle Hunde. Alles jedoch nur auf eigene Verantwortung. Ansonsten gilt auf dem gesamten Gelände Leinenpflicht.

Behördliche Auflagen gibt es für die Zweibeiner. „Am Eingang sind die Hände zu desinfizieren. Das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung ist auf dem ganzen Festplatz Pflicht“, betont Dziuballe. Der Mindestabstand ist zu beachten. Eine Laufrichtung ist vorgegeben, und an den Ständen „sollen bitte maximal nur drei Personen gleichzeitig stehen“, so die Daverdenerin.

Sie hofft, dass sich davon niemand abschrecken lässt. Platz genug sei auf jeden Fall vorhanden.

Zu den Auflagen gehört auch, dass Eintritt erhoben werden muss. Einen Euro haben die Veranstalter festgelegt. Im Gegenzug bekommt jeder Besucher ein Los für eine Tombola.

Und für einen Euro können die Besucher bei einer amerikanischen Versteigerung auf ein Hundebett bieten. Nicht das höchste Gebot zählt, sondern das zuletzt abgegebene Gebot. Für Kinder stehen Enten-Angeln sowie eine Malaktion auf dem Programm, außerdem gibt es Essen und Getränke.

„In diesem Jahr war es besonders schwierig, das Fest genehmigt zu bekommen und zu organisieren“, sagt die Daverdenerin. Umso mehr hofft sie, dass sich alle Besucher an die Vorgaben halten und Rücksicht aufeinander nehmen. Denn kleine und große Tierfreunde sollen einen schönen Tag haben und mit dem Erlös des Festes will der Verein eine Kastrationsklinik in Rumänien unterstützen. So leistet jeder Besucher einen Beitrag zur Reduzierung der unkontrollierten Vermehrung von Straßenhunden.

Von Wiebke Bruns

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