...und die nächste folgt

Bandklasse „Goldrock“ geht nach zwei Jahre auseinander

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Natürlich wird das im Proberaum voll, wenn die Bandklasse „GoldRock“ ans Werk geht. Es ist ja immerhin auch eine ganze Klasse, in der jedes Kind ein Instrument lernen kann. 

Langwedel - Seit Beginn des Schuljahres 2014/15 gibt es an der Langwedeler Oberschule am Goldbach das Bandklassenprojekt „GoldRock“, das mit dem Doppeljahrgang 5/6 startete. Begeistert sind die Schülerinnen und Schüler bei der Sache, begeistert sind auch die drei Lehrkräfte Hendrik Hellwinkel, Andreas Kowalzik und Roman Schell. Zwei Jahre lang bleibt die Bandklasse zusammen, dann wird die nächste Band aufgebaut.

Inzwischen hat sich die Bandklasse „GoldRock“ als ein musikalisches Profil an der Schule etabliert.

Das ist laut Andreas Kowalzik auch einer starken Unterstützung, sowohl durch den Schulträger, den Flecken Langwedel, als auch den Schulförderverein zu verdanken. „Wir sind gut ausgestattet und können auf ein breites Instrumentarium zurückgreifen.“ freut sich Kowalzik.

Die Langwedeler arbeiten nach dem Konzept „1st Class Rock“. Hier werden Schule, Klassengemeinschaft und der Spaß am Musikmachen verbunden. „Jedes Bandmitglied erlernt dabei ein Instrument. Teilweise haben die Schülerinnen und Schüler bereits musikalische Erfahrung aus dem Elternhaus.“ Ein Schüler berichtete, dass sein Vater Gitarre spielt, sodass auch bei ihm das Interesse geweckt war.

Die Songs werden so ausgesucht, dass es schon nach wenigen Wochen mit der Band rockt, die ersten Erfolgserlebnisse da sind. So gab es schon nach einem Jahr einen Auftritt in der Sporthalle vor allen Mitschülern. Auch die Lehrer sind engagiert dabei, sie haben eine langjährige Bühnenerfahrung und können zeigen, worauf es bei der Bandprobe ankommt. Die Grundlage sind Schlagzeug, Percussion, E-Gitarre, E-Bass und Keyboard. Bei „Gold Rock“ lernt man aber auch, wie mit der Technik, mit Mikrofon, Mischpult und Verstärkern umzugehen ist.

Aber mal so richtig begeistert sind die GoldRocker von ihrem Studiotag, dem Besuch des Tonstudios „Hire“ in Ottersberg. „Von außen sah das Gebäude riesig und alt aus, aber drinnen war es richtig modern“, schwärmte einer der jungen Musiker.

Fünf Songs wurden an diesem besonderen Tag aufgenommen, darunter „Applaus, Applaus“ (von Sportfreunde Stiller) und „Einer von 80 Millionen“ (von Max Giesinger), wenn alles fertig abgemischt ist, soll es eine eigene CD geben. Der Tag im Tonstudio hat aber definitiv Eindruck gemacht. Die jungen Langwedeler berichteten begeistert, wie sie mit den Profis im Studio arbeiteten und auch selbst am Mischpult regeln konnten.

Leider geht die Zeit dieser Bandklasse mit Beginn der Sommerferien zu Ende. Für alle besteht aber die Möglichkeit, nachmittags freiwillig in einer Band-Arbeitsgemeinschaft (AG) weiterzumachen. Mit einem großen öffentlichen Konzert wird sich die aktuelle Band dann im Juni verabschieden – im Rahmen der Projektwoche. „Es war eine schöne gemeinsame Zeit in der Band“ bedauern jetzt schon einige der Bandmitglieder das nahende Ende. Und dann kam immer wieder der Besuch im Tonstudio in Ottersberg zu Sprache, der nun wohl ganz sicher bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

hu

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