Abgeordneter stiftet neue Trophäe

„Alte Aller“: Langwedelermoor holt beim Schießen A-Pokal

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Der „größte und beste Pokal“ der PV „Alte Aller“ ging diesmal an den Schützenverein Langwedelermoor.

Völkersen - Was ist ein Pokalschießen ohne Pokal? Nach dreimaligem Gewinn darf der Schützenverein Steinberg den A-Pokal der Pokalvereinigung (PV) „Alte Aller“ für immer behalten. PV-Vorsitzender Bernd Sackretz beklagte beim jüngsten Wettbewerb, der wie immer mit Kleinkaliber stehend aufgelegt während des Schützenfestes in Völkersen ausgetragen wurde, dass die Vereinigung aus zwölf Schützenvereinen kein Geld für eine neue Trophäe habe.

Da sprang der Bundestagsabgeordnete und Völkerser Schütze Andreas Mattfeldt in die Bresche und sponserte einen neuen glänzenden Wanderpokal. „Es ist mir eine Ehre, den Pokal zu stiften“, sagte der Christdemokrat. Dankbar und froh präsentierte Sackretz den „größten und besten Pokal“ der PV.

Alle zwölf Mitgliedsvereine beteiligten sich an diesem Pokalschießen. Die Siegerehrung nahm PV-Schießwart Andreas Krüger vor und machte die Versammelten auf einen besonders gut gelungenen Schuss aufmerksam – mit einem Teiler von 2,0. Doch blieb dieser Meisterschütze ohne Trophäe, denn Klaus Fischer aus Daverden schoss „nur“ 29 Ringe. 15 Schützen schafften die höchste Ringzahl von 30.

Doch bevor Krüger die Siegerehrung zu Ende brachte, ließ er die Mannschaften aus Holtebüttel und Völkersen vortreten, denn ihm ist der alte Nachbarnstreit bekannt. Auch diesmal lagen die Völkerser vor den Holtebüttelern und jubelten darüber.

Für ein Jahr wandert der A-Pokal nach Langwedelermoor

Der A-Pokal geht aber für ein Jahr nach Langwedelermoor, denn Rudi Hrastnik, Marco Bohlmann, Andre Gieschen, Rainer Kuhlmann und Fabian Rother schossen 149 Ringe. Es folgten die Mannschaften der Schützenvereine Posthausen (147), Steinberg (146), Cluvenhagen (146), Völkersen (146), Langwedel (145), Daverden (144), Etelsen (143), Grasdorf (141), Holtebüttel (138), der „Grünen Gilde“ Hagen-Grinden (136) und der Schützengilde Ottersberg (136). Bei den ringgleichen Mannschaften entschied der Teiler über die Platzierung.

Ausgezeichnet wurden auch die drei besten Einzelschützen. Bester war Frank Behrens aus Posthausen (Teiler 108,1). Dahinter lagen Rudi Hrastnik aus Langwedelermoor (195,5) und Johann Fischer aus Daverden (246,6), die mit Medaillen geehrt wurden. 

Ohne Medaillen blieben die weiteren „30er“ Sven Kedenburg aus Cluvenhagen (299,6), Martin Eismann aus Steinberg (359,3), Götz Hiltawsky aus Etelsen (394,3), Waldemar Rohrberg aus Langwedel (417,2), Wilhelm Mahnken aus Ottersberg (439,0), Marco Bohlmann aus Langwedelermoor (520,1), Andre Gieschen aus Langwedelermoor (566,3), Friedhelm Prüser aus Cluvenhagen (597,0), Bamy Cordes aus Posthausen (672,7), Reiner Kuhlmann aus Langwedelermoor (714,3), Christian Mattfeldt aus Völkersen (719,5) und Felix Meyer aus Steinberg (732,4).

hu

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