A 27: Langwedel zwei Tage gesperrt

Abfahrt dicht

Anfang August 2019 war ein Autotransporter auf der Ausfahrt Langwedel in Brand geraten. Jetzt, fast ein Jahr später, sollen die in Mitleidenschaft gezogenen Verkehrsschilder erneuert werden.  

 
Archivfoto: : Butt
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Anfang August 2019 war ein Autotransporter auf der Ausfahrt Langwedel in Brand geraten. Jetzt, fast ein Jahr später, sollen die in Mitleidenschaft gezogenen Verkehrsschilder erneuert werden. Archivfoto: : Butt

Landkreis – Fast ein Jahr ist es her, dass ein brennender Autotransporter die Hinweisschilder für die Autobahnabfahrt Langwedel und die Rastanlage Goldbachtal an der A  27 beschädigt hat. In der kommenden Woche sollen sie ausgetauscht werden. Ausgerechnet jetzt, wo bereits die Anschlussstelle Achim-Ost wegen der Ausbauarbeiten für die Amazon-Ansiedlung gesperrt ist und sich der Verkehr in und um Achim staut.

Nun müssen sich Autofahrer und andere motorisierte Verkehrsteilnehmer in dieser Woche auf weitere Behinderungen auf der A 27 einstellen. Am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. Juli, ist die Autobahnabfahrt Langwedel in Richtung Verden gesperrt. Bereits heute und morgen sowie am Freitag ist die Ausfahrt verkürzt. Das bestätigte Rick Graue von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden auf Anfrage. „Die Beschilderung ist seit dem Unfall nicht mehr lesbar“, sagt Rick Graue. Es handelt sich um zwei Schilder: eins weist auf die Abfahrt hin, das zweite auf die Rastanlage. Die Schilder hängen an einem sogenannten Kragarm, der über die Fahrbahn reicht.

Die Behörde habe das Projekt „neue Schilder“ ihm zufolge nach dem Unfall sofort eingeleitet. „Man braucht aber eine gewisse Vorlaufzeit, weil man eine neue Statik benötigt. Wir hätten nicht schneller aufstellen können“, sagt Graue. Die Frage, warum die Schilder während der Sperrung der direkt davor befindlichen Abfahrt Achim-Ost installiert werden müssen, konnte Graue nicht beantworten. „Es war immer klar, dass wir loslegen, wenn alles dafür vorbereitet ist.“ Und das sei eben jetzt. Zudem habe es aus der Bevölkerung „vermehrt Forderungen nach Erneuerung“ gegeben, berichtet er.

In Achim staut sich der Verkehr seit Beginn der Ausbauarbeiten für die Amazon-Ansiedlung und der damit verbundenen Sperrung der L 156 und der Auffahrt Achim-Ost nicht nur auf den Hauptverkehrsstraßen. Auch an der Anschlussstelle Achim-Nord der A 27 steht zu Stoßzeiten Auto an Auto. Mit der Fertigstellung des Ausbaus rechnet die Stadt im Dezember.

Vor fünf Jahren hatte die Straßenbaubehörde Verkehrszahlen vorgelegt, die damals auf 56 000 Fahrzeuge täglich zwischen Achim-Nord und Achim-Ost kamen. Zwischen Achim-Ost und Verden-Nord wurden 46  000 gezählt, und die L  156, die Verbindung von der Autobahn Richtung Thedinghausen, hatte damals täglich 12  500 Fahrzeuge zu verkraften.

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