Restarbeiten und Radwege stehen noch aus

L158 in Langwedel: Die Kür kommt noch

Bis zum Ortsausgang ist die Asphaltdecke auf der L158 in Langwedel fertig und der Verkehr kann weitgehend wieder fließen.
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Bis zum Ortsausgang ist die Asphaltdecke auf der L158 in Langwedel fertig und der Verkehr kann weitgehend wieder fließen.

Langwedel – Nach der Pflicht kommt die Kür, heißt es – und in einer ähnlichen Phase befindet sich jetzt die Baustelle für die Sanierung der Landesstraße 158 in Langwedel. Für die Zeit vom 18. Oktober bis 5. November waren die Arbeiten anberaumt. Seit Mittwoch liegt der neue Asphalt bis zum Ortsausgang. Damit ist die Fahrt für den motorisierten Verkehr wieder frei. Jetzt sollen noch Restarbeiten ausgeführt und die Radwege asphaltiert werden, informiert die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden.

Zwischenzeitlich hatte die Landesverkehrsbehörde mit ihrer Beschilderung gerade bei Anliegern für Verwirrung gesorgt. Damit die Kunden wissen, dass die Zufahrten zu allen Geschäften trotz der Baustelle frei bleiben, starteten Geschäftsleute aus Langwedel und Daverden sogar eine Plakataktion (wir berichteten).

Dabei sollten die großflächigen Schilder mit Hinweis auf die Straßensperrung und das „Sackgassen“-Symbol vor allem Ortsfremde davon abhalten, die Baustelle mit allzu viel Verkehr zu belasten, erklärt Adrian Andritzky, Leiter des Fachbereichs Bau bei der Landesverkehrsbehörde. Um das Missverständnis aufzuklären, hatte die Behörde vergangene Woche zusätzlich Schilder mit dem Hinweis „Anlieger bis Baustelle frei“ aufgestellt.

Am Mittwoch behinderten Walzen noch kurzzeitig den Verkehr.

Nun also befindet sich die Sanierung auf der Zielgeraden. „Zu den Restarbeiten zählt, dass die unter der Fahrbahn verlaufenden Schächte leicht angehoben werden“, erklärt Andritzky. Das soll Lärmemissionen verringern, die entstehen, wenn Autos durch den Ort fahren. Dafür nimmt die Baufirma die Gullydeckel ab und verteilt an den Kanaleingängen Ringaufsätze aus Beton. Zum Teil wird die Landesbehörde für diese Abschnitte Baustellenampeln aufstellen.

Eine größere Maßnahme, die noch bis 5. November aussteht, aber im Wesentlichen am 29. und 30. Oktober erfolgen soll, ist die Sanierung der Radwege. Das geschieht laut Andritzky in zwei Abschnitten, die sich an der Bahnüberführung teilen – Richtung Verden und Richtung Langwedel. „Ich gehe davon aus, dass es dann temporär und punktuell einseitige Sperrungen geben wird“, sagt der Fachbereichsleiter, und ergänzt: „Pendlerverkehre werden wir natürlich berücksichtigen.“ Asphaltiert werde also nicht morgens zwischen 7 und 8 und auch nicht abends zwischen 17 und 18 Uhr.

Diese Schilder sollen bis zum 5. November weg.

Der Asphalt auf der Verdener Straße/ Hauptstraße/ Großen Straße ist im Wesentlichen am Dienstag und Mittwoch verteilt worden. Am Mittwoch fuhren noch einzelne Walzmaschinen durch den Ort, um die Straße zu planieren. Das sorgte noch für kurzzeitige Verkehrsbehinderungen. Abgeschlossen sind auch die Arbeiten an den Einmündungen sowie an der großen Kreuzung in Daverden (Weserstraße/ Feldstraße/Hauptstraße). Letztere soll übrigens vorübergehend eine andere Ampelschaltung bekommen, „um die Verkehrsströme, die sich nun geändert haben, anders zu leiten“, sagt Andritzky.

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Spätestens zum 5. November sollen auch die Absperrungen verschwinden, die sich jetzt noch vereinzelt an den Einmündungen und der Daverdener Kreuzung befinden. Das gilt ebenso für die Beschilderung, die – wie eingangs erwähnt –, viele Autofahrer irritiert hatte. Ebenfalls auffällig ist die weitere Präsenz der Tempo-30-Schilder, die laut Adrian Andritzky aktuell tatsächlich noch einen Zweck erfüllen. „Die Baufirma ist noch mit Restarbeiten im Gange. Vereinzelt arbeiten also noch Leute am Straßenrand, und deren Sicherheit wollen wir gewährleisten.“

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