CDU-Politiker erhalten von der Bahn AG konkrete Zahlen

Lärmschutz kommt 2015

Jens Warnke (li.) und Andreas Mattfeldt (re.) bei der Bahn AG in Hannover.

Langwedel - Lärmschutz an der Bahnlinie ist seit Jahren ein Schwerpunktthema in der Gemeinde Langwedel.

Der neue Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bürgermeister Andreas Mattfeldt hat jetzt, gemeinsam mit dem Bauausschussvorsitzenden Jens Warnke, die Situation zum Anlass genommen und mit dem für Niedersachsen und Bremen zuständigen Bevollmächtigten der Deutschen Bahn AG, Ulrich Bischoping, über eine Realisierung zu sprechen.

Mattfeldt und Warnke forderten dabei nach eigenen Angaben konkrete Planungs- und Realisierungszeiträume ein. „Wir kämpfen seit Jahren für Lärmschutz entlang der Bahntrasse und haben vollstes Verständnis für diejenigen, die händeringend darauf hoffen, dass die Deutsche Bahn endlich mit der Lärmsanierung beginnt und sie vom Lärm erlöst werden“, so die beiden Langwedeler Politiker.

Mattfeldt und Warnke sind nun froh, von der Bahn AG erstmalig konkrete Zahlen zur Realisierung des Projektes bekommen zu haben.

Der Bahnbevollmächtigte Bischoping teilte mit, dass die Planung für die Lärmsanierung in Langwedel 2011/12 beginnt und für 2015 mit dem Bau zu rechnen ist.

„Dies sind zwar immer noch mittelfristige Aussichten, aber der Bereich Langwedel steht endlich mit konkreten Daten in der Lärmsanierungsliste und das Vorhaben wird definitiv realisiert“, so Andreas Mattfeldt in einer Presseerklärung.

Für Langwedel werde damit in absehbarer Zeit eine weitere große Baumaßnahme, an der übergeordnete Institutionen federführend beteiligt sind, realisiert.

Darüber hinaus wird mit der Einbindung in die Regio S-Bahn eine noch bessere Anbindung an die Hansestadt Bremen erfolgen. Hierfür ist ein Ausbau der Bahnhöfe Etelsen und Langwedel erforderlich, der durch eine Sanierung des Bahnhofsumfeldes, die mit erheblichen Mitteln des Flecken Langwedel finanziert wird, unterstützt wird.

Ein weiteres Problem, das die Langwedeler beschäftigt, ist der Vandalismus in und um den Bahnhof.

Hier hat die Bahn signalisiert, dass sie ein großes Interesse daran hat, dieses Problem zu beheben, da vor allem sie dadurch geschädigt wird und somit selbst betroffen ist.

Vor diesem Hintergrund erklärte Ulrich Bischoping, dass das Vandalismus-Problem hauptsächlich in der Zeit bestanden habe, in der bedingt durch Bauarbeiten im Bremer Bereich, der Langwedeler Bahnhof zu einem Umsteigebahnhof wurde. Seitdem Mitte Dezember diese Bauarbeiten beendet wurden, seien die Vandalismus-Fälle erheblich zurückgegangenen. Man werde das Problem aber weiterhin im Auge behalten.

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