Für „SchulKinoWochen“ vom 8. bis 12. März im Achimer Kasch anmelden / Alle Jahrgangsstufen berücksichtigt

Kritischer Umgang mit Medium Film

„Vorstadtkrokodile“ läuft am 9. März in zwei Vorstellungen im Kommunalen Kino.

Achim - ACHIM (jr) · Die Gelegenheit, das Klassenzimmer mit dem Kinosaal zu tauschen, haben Schüler in Niedersachsen vom 22. Februar bis zum 17. März. Dann laden „Vision Kino“, das Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, und das Film- und Medienbüro Niedersachsen zu den sechsten „SchulKinoWochen“ ein. Daran beteiligen sich insgesamt 106 Lichtspielhäuser, unter ihnen das Kommunale Kino (KoKi) in Achim.

Das Projekt hat zum Ziel, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen auf dem Gebiet der audiovisuellen Medien durch einen produktiven, aber auch kritischen Umgang mit dem Medium Film zu fördern und ihre Medienkompetenz zu stärken. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Kultusministerium bieten die Veranstalter ein künstlerisch wie pädagogisch hochwertiges Filmangebot und Sonderveranstaltungen mit Einführungen und Filmgesprächen an. Zur Auswahl stehen unterrichtsbezogene Filme für alle Altersstufen zu Themen wie Film und Buch, Jugendkultur oder Migration und Flüchtlinge.

Das KoKi-Programm im Kulturhaus Alter Schützenhof (Kasch) startet am Montag, 8. März, mit dem Streifen „Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch“, der für Erst- bis Viertklässler gedacht ist. Am darauf folgenden Tag flimmert „Lippels Traum“ über die Leinwand. Der Film für Dritt- bis Siebtklässler handelt von dem elfjährigen Nippel, der sich mit den „Geschichten aus 1001 Nacht“ ins Morgenland träumt.

Am Mittwoch, 10. März, zeigt das KoKi „Vorstadtkrokodile“, der sich an Viert- bis Siebtklässler richtet. Zum Inhalt: Der zehnjährige Hannes sitzt im Rollstuhl und wünscht sich sehnlichst, dass ihn die Kinderclique der „Vorstadtkrokodile“ aufnimmt. Aber die hänselt ihn nur. Doch als Kai einen nächtlichen Einbruch beobachtet, wird er für die Clique interessant.

„Der Vorleser“ (11. März), für Jugendliche ab Klasse neun, spielt im Deutschland der 50er-Jahre. Der Schüler Michael Berg verliebt sich in die 21 Jahre ältere Hanna Schmitz. Aus einem sexuellen Verhältnis wird eine intensive Beziehung, bis Hanna urplötzlich verschwindet. Als Michael Jahre später an den Frankfurter Auschwitz-Prozessen teilnimmt, muss er schockiert feststellen, dass Hanna wegen Mordes an über 300 jüdischen Frauen angeklagt ist. Sie war KZ-Aufseherin. Michael ist hin- und hergerissen. Er schämt sich, ist entsetzt. Doch dann kommt er hinter Hannas Geheimnis...

Den Abschluss in Achim bildet am 12. März „Oliver Twist“, geeignet für Siebt- bis Neuntklässler.

Jeden Film zeigt das KoKi in zwei Vorstellungen. Anmeldungen nimmt das Kasch ab sofort unter Tel. 04202/500803 entgegen. Weitere Informationen gibt es im Internet.

www.

schulkinowochen-nds.de

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