Jean-Pierre Rosselet Cosmetics erobert auch arabische und asiatische Märkte

Kosmetik aus Achim auch für Kuwait

Die kleine Produktionsstätte des international operierenden Kosmetikkonzerns auf ehemaligem Runken-Gelände an der Bremer Straße in Achim. Vor Jahrzehnten war hier auch die Mercatura-Zentrale im imposanten Neubau, doch die befindet sich nun am Bremer Kreuz. ·
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Die kleine Produktionsstätte des international operierenden Kosmetikkonzerns auf ehemaligem Runken-Gelände an der Bremer Straße in Achim. Vor Jahrzehnten war hier auch die Mercatura-Zentrale im imposanten Neubau, doch die befindet sich nun am Bremer Kreuz.

Achim - International Furore machende Unternehmen gibt es auch im relativ kleinen Achim. So an der Bremer Straße, wo die Jean-Pierre Rosselet Cosmetics AG produziert seit über 30 Jahren Kosmetik produziert. Bis 2008b firmierte man unter dem Namen Mercatura.

Dann übernahm die Mercatura die Jean-Pierre Rosselet Cosmetics AG in der Schweiz, nutzte aber fortan deren guten Namen. 140 Mitarbeiter hat man in Deutschland und der Schweiz. 15 produzieren und füllen ab in Achim, 35 wirken im Verwaltungs- und Logistikbereich im Mahndorfer Industriegebiet am Bremer Kreuz. Der Stamm der Belegschaft sitzt in Zürich.

Die wichtigsten Märkte sind Deutschland und die Schweiz, doch das Unternehmen wächst auch geografisch. Gerade Haut aufhellende Präparate sind in Asien stark gefragt. Aktueller Erfolg: Zwei Eigenmarken gibt es jetzt auch in Kuwait.

„Wir hatten ein erfreuliches Geschäftsjahr 2012, und die Entwicklung setzt sich bisher fort“, sagt Christoph Adrian, Vorstand der Jean-Pierre Rosselet Cosmetics AG. Der neu gewonnene Distributor in Kuwait stehe exemplarisch für das Wachstum des Unternehmens in exotischen Märkten.

„Nicht nur in arabischen, auch in den asiatischen Märkten legen die Menschen Wert auf hochwertige Produkte mit dem Siegel Made in Germany“, sagt Adrian. Dabei ist der Erfolg der hier hergestellten Kosmetik nicht selbstverständlich. Der Markt ist stark umkämpft. Neu gewonnene Kunden in Europa und auch in den wachsenden Märkten im arabischen Raum lassen den Vorstand aber optimistisch auf die nächsten Monate blicken.

Vitamin C Präparate zur Aufhellung der Haut werden besonders in Asien stark nachgefragt“, erklärt der Firmenchef. Auch für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 geht er von einem steigenden Umsatz über dem Branchendurchschnitt aus.

Das Unternehmen beliefert Kosmetikinstitute mit verschiedenen Eigenmarken. Die vermutlich teuerste Herrenpflegeserie auf dem deutschen Markt vertreibt Jean-Pierre Rosselet exklusiv. Die Produkte können auch schon einmal ein paar hundert Euro kosten. Zielgruppe sind vor allem die so genannten männlichen Best-Ager, Herren über 50 Jahre. Der Männeranteil in den Kosmetikinstituten beträgt nur fünf Prozent, wächst aber stetig. Immer mehr Männer trauen sich zur Kosmetikerin. „Vor allem Anti-Aging-Produkte liegen bei den Herren im Trend“, weiß Adrian. Insgesamt gehen nur 15 Prozent aller Deutschen überhaupt in ein Kosmetikstudio. Ein Markt mit großem Potenzial. Adrian: „Es sind noch nicht alle schön.“

Jean-Pierre Rosseletist zugleich exklusiver Distributor für zahlreiche bekannte Kosmetikprodukte anderer Hersteller in Deutschland. Zu den Kunden zählen in erster Linie Kosmetikinstitute sowie Parfümerien, Hotels, Gesundheits- und Wellnesseinrichtungen und Apotheken.

Für die Kosmetikinstitute werden Dienstleistungen von der Planung und Beratung über Weiterbildung, Schulung bis zum technischen Support angeboten.

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