Regionalmanagement Mitte tagte gestern in Thedinghausen

Die Kommunen entwickeln

Die Bürgermeister der dem Regionalmanagement Mitte angeschlossenen Kommunen trafen sich gestern in Thedinghausen, um Stand und Fortgang der Projekte zu erörtern.

Thedinghausen - (sp) · Seit 2008 gibt es das Regionalmanagement Mitte Niedersachsen, welches mit 18 Kommunen aus den drei Landkreisen Diepholz, Nienburg und Verden die größte vom Land Niedersachsen geförderte Region in Niedersachsen darstellt.

Die Städte Nienburg, Rehburg-Loccum und Sulingen, die Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen, Eystrup, Grafschaft Hoya, Heemsen, Kirchdorf, Landesbergen, Liebenau, Marklohe, Schwaförden, Siedenburg, Steimbke, Thedinghausen und Uchte, der Flecken Steyerberg sowie die Gemeinde Stolzenau mit insgesamt fast 200 000 Einwohnern haben zu einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen.

Alle Kommunen haben als gemeinsames Ziel, die Lebensqualität in den Städten und Dörfern sowie die Arbeitsmöglichkeiten in der Region zu erhalten und zu verbessern. Das Regionalmanagement dient darüber hinaus als Moderator und Organisator des regionalen Entwicklungsprozesses. Im Mittelpunkt stehen Information, Beratung und Aktivierung der Bevölkerung sowie die Identifizierung und Erschließung regionaler Entwicklungspotenziale. Mit der Umsetzung der Arbeit wurde die Grontmij GfL beauftragt.

Gestern trafen sich die 18 zugehörigen Bürgermeister in Thedinghausen und sprachen über den Umsetzungsstand des im vergangenen Jahr vereinbarten Arbeitsprogramms 2009/2010 für das gemeinsame Regionalmanagement.

Am Vormittag stellt der Regionalmanager Timo Fichtner von der Grontmij GfL GmbH den Stand der Projektarbeiten vor und gabt einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Wichtige Inhalte der Arbeiten in den zurückliegenden Monaten waren vor allem die Ausarbeitung eines regionalen Reit-Tourismuskonzeptes sowie die Planung von Inwertsetzungsmaßnahmen des Meliorationshauptkanals im Raum Thedinghausen/Bruchhausen-Vilsen.

Als nächste Schritte stehen ein Informationstag zu Möglichkeiten der Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region (am 10. März in Steyerberg) und ein Arbeitstreffen zum Umgang mit dem in einigen Gemeinden immer stärker zutage tretenden Leerstand von Gebäuden (am 16. März in Siedenburg) auf dem Programm.

Gestern Nachmittag wurden unter Führung von Bürgermeister Gerd Schröder einige erfolgreiche Projekte in Thedinghausen besichtigt. So wurde der Erbhof, hier insbesondere die sanierte Wagenremise, in Augenschein genommen. Es folgte eine Besichtigung der derzeit in der Restauration befindlichen Emtinghauser Mühle, bevor es weiter zum Holschenböhl in Emtinghausen ging. Hier ging es, auch am praktischen Beispiel, um die Planungen in Sachen Meliorationshauptkanals. Dieser spielt im Tourismuskonzept eine große Rolle.

Weitere infos gibt es auch im Internet unter

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