Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „Verden aufgeschlossen“ warfen einen Blick hinter die Mars-Kulissen

Wie kommt das Loch in den Frolic?

Produktentwickler Bastian Lammers (rechts) erklärte den Gästen die Zutaten von Frolic.

Verden - (nie) · Ohne das ganze Drumherum wäre das Loch in Frolic seit 44 Jahren nicht existent. Doch was ist sein tiefer Sinn? Diese Frage beschäftigte am Donnerstag-nachmittag die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „Verden aufgeschlossen“, die unter dem Motto „Das Loch im Frolic“ das neue europäische Innovationszentrum von Mars-Petcare, kurz „EIC“ genannt, besuchen durften.

„Wir gewähren Ihnen hier mehr als nur einen Blick durchs Schlüsselloch“, wies Mars-Pressesprecher Rolf Zepp bereits bei der Begrüßung in der Bibliothek des Innovationszentrums auf die Besonderheit der Veranstaltung hin. Nach Aussage von Zepp werde den Besuchern der Blick ins Allerheiligste des Unternehmens gewährt, und zwar erstmals, wie er außerdem betonte.

Somit war der Nachmittag für die 15 „aufgeschlossenen“ Besucher genauso eine Premiere wie für Mars selbst. Nachdem Zepp und Pressereferentin Lena Rütten die Besuchergruppe mit grundsätzlichen Informationen versorgt hatten, wurden die Besucher durch Friedrich Meyer „aufgehübscht“. Nur mit Sicherheitshelm, Kitteln und Ohren-stöpseln ist das Betreten der Produktionsbereiche erlaubt. Dann endlich bot sich den Gästen der Einblick in einen speziellen Produktionsablauf, wobei es ausschließlich um die einzelnen Schritte im Herstellungsprozess der Traditionsmarke Frolic ging.

Die Produktentwickler Bastian Lammers und Sven Hindemith erläuterten anhand der eigens „für den Schaulauf“ zusammengeführten „Mini-Produktionsanlage“ den spannenden Weg der Produktentstehung und wiesen am konkreten Beispiel des beliebten Frolic-Ringos die aufwändigen und ausgeklügelten Produktionsschritte von den Zutaten bis zum Endprodukt auf. Beeindruckend deutlich wurde dabei auch, wie sehr sich die Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren, sich dafür engagiert einsetzen und mit dieser Einstellung gemeinsam Herausforderungen meistern.

Natürlich war das Lüften des Geheimnisses, wie es zum Loch in Frolic kommt, ein Höhepunkt der Präsentation. Dass für die Löcher „die Kollegen in der Mars-Trockenfutterfabrik in Minden“ zuständig seien, so wie es zunächst Hindemith augenzwinkernd verraten wollte, wurde von den Besuchern dabei allerdings schnell als Gag erkannt. In Wahrheit stehen Marketingstrategien dahinter. Schließlich wollte der „Vater von Frolic“, Dr. Albert Niemann, bereits 1964 seiner Entwicklung eine Besonderheit verleihen und Frolic gegenüber konkurrierenden Produkten herausheben.

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