Gesamteindruck und kreative Produkte überzeugen den „Feinschmecker“

Kirchlintler Bäckerei Wöbse gehört zu den Besten

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Die Auszeichnung empfindet das Wöbse-Team als Motivationsschub. Hier der Meister mit Mitarbeiterin Anke Kleemeyer. Sie empfing, ohne es zu wissen, den „Feinschmecker“. ·

Kirchlinteln - Ützen, Verdi, Eckige Lintler und der Windmüller sowie natürlich gut ausgebildetes Fachpersonal, eine freundlich-kompetente Bedienung und ein ansprechendes Umfeld brachten die Kirchlintler Bäckerei Wöbse auf einen Siegerplatz in den Reihen der besten deutschen Bäckereien.

Die Zeitschrift „Der Fein-schmecker“ aus dem Hamburger Jahreszeiten Verlag hat in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des deutschen Bäckerhandwerks eine Aktion gestartet, um die besten Bäckereien zu ermitteln.

In Deutschland, dem Land mit den meisten Brot- und Brötchensorten, gibt es 14 200 Backbetriebe. Von diesen schafften es 600, also vier Prozent, unter „die besten deutschen Bäckereien“ zu kommen. Dass auch sie sich jetzt dazu zählen dürfen, das empfinden Torsten Wöbse und sein Team als echten Motivationsschub.

Ein wenig erstaunt war Anke Kleemeyer, Fachverkäuferin im Kirchlintler Stammhaus, als eines Tages ein Kunde sehr viele neugierige Fragen stellte, sich aufmerksam umsah und auch noch die Backstube besichtigen wollte.

Doch um diesen Raum betreten zu dürfen, in dem strenge Hygieneregeln zu beachten sind, hatte er sich schließlich als Mitarbeiter der Zeitschrift „der Feinschmecker“ ausgewiesen. Einige Monate später kam mit der Post eine Urkunde sowie ein Buch mit der Auflistung der besten deutschen Bäckereien.

Neben dem Gesamteindruck waren einige Produkte, nämlich Ützen, Verdi, Eckige Lintler und der Windmüller, dafür ausschlaggebend, dass es zu dieser Bewertung kam.

Was sich hinter diesen Produktnamen versteckt, erklärte Bäckermeister Wöbse bei einer Besichtigung seines Betriebes. „Wie der Ützen zu seinem Namen gekommen ist, bleibt vorläufig noch ein Geheimnis.“ Doch was drin steckt, erklärte der Bäckermeister gern. Wie bei allen Brotsorten ist hier ein in der Backstube angesetzter Sauerteig der Grundstock. Diese Vorteige unterscheiden sich, je nachdem, ob ein mildes oder kräftiges Aroma gewünscht wird. Mit Vollkornschrot, Roggen- und Weizenmehl, sowie Röstmalz und einem großen Krustenanteil gelingt es, den kräftigen Geschmack des Ützen zu erzielen. Gebacken wird es, wie alle Brote, auf Steinplatten.

Ein wenig sanfter im Geschmack kommt der saftige Eckige Lintler daher, ein dunkles Feinbrot, das noch nach Tagen seine Frische behält. Der hohe Anteil an dunklem Roggenmehl mit seinen natürlichen Ballaststoffen, ein spezieller Sauerteig, eine weiche Teigführung und das Ausbacken in einer Kastenform erzeugen diesen frischen Geschmack.

Kräftig und dunkel präsentiert sich der Windmüller, ein Schwarzbrot mit ganzen Roggenkörnern. Das Rezept ist eine Kreation des ehemaligen Gemeinderatsmitgliedes Friedrich Wöbse, der mit jedem verkauften Brot einen Beitrag zum Erhalt der Brunsbrocker Windmühle beisteuerte. „Das Geheimnis bei diesem Brot ist die Vorbehandlung der ganzen Körner, so dass es ein Brot mit einer festen Krume und einem herzhaften Bissgefühl ergibt“, so der Profi Wöbse.

Eine Hommage an die Stadt Verden ist das Brötchen Verdi. „Außen knackig und ein wenig kantig, dafür innen samtig zart“, so Wöbse. Hartweizengrieß, der überwiegend zur Nudelherstellung und kaum in der Bäckerei verwendet wird, kommt hierbei in großer Menge zum Einsatz und bringt so den sanften Biss.

Bei der Bewertung der Backwaren waren, so war zu erfahren, auch diese kreativen Produkte dafür entscheidend, dass die Bäckerei Wöbse zu den besten in Deutschland gewählt wurde.· klm

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