Pastoren Oswich beziehen neues Pfarrhaus / Weihnachtsvorbereitungen

„Wir haben für die Zukunft gebaut“

Besuch an der Schulstraße 12: Kirchlintelns Pastoren Merle und Dennis Oswich vor dem neuen Pfarrhaus. Zu Besuch ist Kirchenvorstandsvorsitzender Reinhard Richter (l.). Im Hintergrund links das Gemeindehaus und rechts das alte Pfarrhaus.
+
Besuch an der Schulstraße 12: Kirchlintelns Pastoren Merle und Dennis Oswich vor dem neuen Pfarrhaus. Zu Besuch ist Kirchenvorstandsvorsitzender Reinhard Richter (l.). Im Hintergrund links das Gemeindehaus und rechts das alte Pfarrhaus.

Kirchlinteln – Die Hausnummer ist zwar noch provisorisch, nicht jeder Karton ausgepackt und vielleicht auch noch nicht jede Fußbodenleiste angebracht, aber der Neubau in der Schulstraße 12 fühlt fast schon wie ein Zuhause an für die Pastoren Merle und Dennis Oswich. „Wenn erst mal die Bilder an den Wänden hängen und die Weihnachtskrippe aufgestellt ist, kommen wir wirklich an“, sagt Dennis Oswich schmunzelnd. Er und seine Frau sind im August ins neue Pfarrhaus gezogen, im September wurde das alte Pfarrhaus verkauft.

Das neue Gebäude befindet sich hinter dem Gemeindehaus, auf einem bis dahin unbebauten Grundstück, das schon vorher im Besitz der Kirchengemeinde war. Als die Oswichs im Februar 2016 nach Kirchlinteln kamen, waren sie bereits darüber informiert, dass sie wohl nicht allzulange in dem alten Pfarrhaus aus den 60er-Jahren wohnen würden. „Das Thema war schon vor uns da“, sagt Merle Oswich. Lange wurde darüber diskutiert, ob eine Sanierung des alten Gebäudes sinnvoller sei, oder eben ein Neubau.

Dass es jetzt zu der zweiten Variante gekommen ist, sei positiv, erklärt Reinhard Richter, Kirchenvorstandsvorsitzender. Bei einer Sanierung hätte die Kirchengemeinde viel Geld ausgeben müssen, mit der Verkauf/Neubau-Lösung stehe man ohne finanzielle Belastung da, weil sich Kirchenkreis und Landeskirche beteiligt hätten. „Es ist ein Vorteil, dass wir unsere Rücklagen nicht aufbrauchen mussten.“ Merle Oswich stimmt zu: „Geld, das man uns anvertraut, will man natürlich lieber in Arbeit und Menschen investieren, als in Steine.“

Dass es zum Neubau gekommen ist, sei laut Richter auch ein Bekenntnis der Landeskirche zur Kirchengemeinde. „Natürlich gibt uns das neue Pfarrhaus eine Gewissheit, dass wir diese Pfarrstelle auf längere Sicht halten können.“ Die Oswichs planten derzeit zwar keinen Wechsel, aber der Kirchenvorstand gebe sich nicht der Illusion hin, dass die beiden für immer bleiben. „Das Haus wurde denn auch nicht für die Oswichs gebaut, sondern für die Pastoren der Pfarrstelle Kirchlinteln.“ Der Neubau habe keine goldenen Wasserhähne, doch sei er mit seinen 170 Quadratmetern Wohnfläche plus den Dienstbereichen modern und schön. Heutzutage, bei vielen freien Pastorenstellen, gebe es einen gewissen Wettbewerb. „Und klar können wir mit einem Neubau bei potenziellen Bewerbern punkten. Wir haben für die Zukunft gebaut“, so Richter.

Die Pastoren bedankten sich bei Richter, der viel Arbeit in das Projekt investiert habe. Das Gleiche gelte für Cord Ehlers, den ehrenamtlichen Baubeauftragten. „Schade, dass wir coronabedingt keine Einweihungsfeier machen können“, so Dennis Oswich.  rei

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

BVB nach Remis gegen Lazio Rom im Achtelfinale

BVB nach Remis gegen Lazio Rom im Achtelfinale

Warum Corona auf den Philippinen einen Pflanzenboom auslöst

Warum Corona auf den Philippinen einen Pflanzenboom auslöst

Weihnachtsbäckerei mit Kindern

Weihnachtsbäckerei mit Kindern

Überzeugt der VW Arteon Shooting Break als Prämium-Kombi?

Überzeugt der VW Arteon Shooting Break als Prämium-Kombi?

Meistgelesene Artikel

Kommentare