Widmung soll eingezogen werden

Neddener verzichten auf Gehweg

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Die Neddener zeigten bei der Versammlung keine Bedenken, den Gehweg zu entwidmen.

Neddenaverbergen - Die vorgesehene formelle Einziehung beziehungsweise Entwidmung eines knapp 200 Meter langen Gehweges im Rahmen der Straßensanierung in Neddenaverbergen stand im Mittelpunkt einer kurzfristig einberufenen Bürgerversammlung.

Dazu begrüßte Ortsvorsteher Uwe Panten neben etwa 90 Einwohnern den Bürgermeister Wolfgang Rodewald, Fachbereichsleiter Werner Kunath, den Ratsvorsitzenden Arne Jacobs und das örtliche Gemeinderatsmitglied Marcel Müller. Erst im November sei bei einer Baubegehung der Gemeinde klar geworden, welcher Gehwegbereich des zur Sanierung anstehenden Straßenabschnitts entfallen solle, so Rodewald: „Das ist aber nicht so einfach, denn vor etwa 40 Jahren ist dieser Bereich zwischen der Einmündung der Straße Trahe und dem ehemaligen Gasthof zur Post als öffentlicher Gehweg gewidmet worden.“ Daher müsse hier die damalige Widmung offiziell wieder eingezogen werden.

Beraten wurde über die Einziehung bereits vor zwei Wochen in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses, erläuterte Rodewald. Dabei seien allerdings Bedenken laut geworden, die zur Entscheidung und zum „politischen Auftrag“ führten, sich über die Stimmungslage ein eigenes Bild zu machen. Bei der Versammlung zeigte Kunath einige Gründe auf, die bei der Eigenentwicklung der Infrastruktur des Ortes gegen eine Einziehung sprechen könnten.

Die anschließende Aussprache zeigte aber, dass diese Einschätzung nicht geteilt wurde. Wie Kunath noch erläuterte, müsse diese Einziehung öffentlich drei Monate ausgelegt werden. Eine Verlängerung der Sanierungsarbeiten sei nicht zu erwarten, die Baufirma könne sich darauf einstellen.

In der Diskussion gab es seitens der Bürger noch einige Fragen, die vor allem die Oberflächenentwässerung betrafen. Ein Bürger sprach von großen Problemen bei starken Regenschauern, wenn große Wassermengen von der nördlichen Feldmark auf die Dorfstraße rauschten und zum Teil auch in den südlichen Ortsteil liefen. Dazu gab es einige Anregungen, wie der Problematik durch entsprechende Baumaßnahmen begegnet werden könne. Bei einer in diesen Tagen stattfindenden Baubegehung könnten diese Anregungen direkt weitergegeben werden, teilte Rodewald dazu mit.

Seitens des Ortsvorstehers gab es noch den Hinweis, dass die Arbeiten zur Sanierung kurzfristig wieder aufgenommen würden. Sie würden sich je nach Wetterlage noch über einige Monate hinziehen und wohl erst im Frühsommer beendet sein.

Panten richtete auch einen Blick in die Zukunft und stellte eine neue Idee vor. In der ersten Dorfchronik sei ein längeres Gedicht des Bauern Heinrich Storch veröffentlicht worden und kürzlich seien weitere unveröffentlichte Gedichte bekannt geworden. Diese könne man in einem Gedichtband zusammenfassen und durch Döntjes sowie alte Bilder aus dem Dorfleben ergänzen. Diese Anekdoten und kurzen Geschichten sollen gesammelt werden und er bat die Bürger, diese Erzählungen zu sammeln und zu dokumentieren.

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