Stützpunktfeuerwehr beeindruckt mit 4 167 Stunden

„Wichtig für den Brandschutz in der Gemeinde Kirchlinteln“

Gewählte und Beförderte mit Holger Müller (l.) und Ulf Carstens (r.). Foto: Leeske

Kirchlinteln – Die 50 Brandschützer in der Einsatzabteilung der Stützpunktfeuerwehr Kirchlinteln haben mit ihren 4167 Dienststunden Gemeindebrandmeister Holger Müller beeindruckt. An den Zahlen über die Ausbildung und die 33 Einsätze zeige sich, was so alles passiere. „Damit ist die Feuerwehr Kirchlinteln eine wichtige Stütze der Gemeindefeuerwehr und wird sogar aus Verden für Einsätze angefordert“, kommentierte Müller auf der Jahreshauptversammlung der Wehr.

Der Klimaschutz sei als Thema auch bei der Feuerwehr angekommen, stellte Müller fest: „Gerade mit den Auswirkungen der Klimaveränderungen werden wir als Feuerwehr zu tun haben.“ Das bestätigte auch der Blick auf die Einsätze des vergangenen Jahres. Ortsbrandmeister Florian Noss zählte 16 Brände und 16 Hilfeleistungen auf, die die Brandschützer beschäftigt haben. Dabei sei eine Vielzahl von Flächenbränden zu löschen gewesen. Häufig seien dazu die Tanklöschfahrzeuge der Kirchlintler alarmiert worden. Der spektakuläre Verkehrsunfall am Supermarkt mitten in Kirchlinteln habe mit fünf Stunden zu den längsten Einsätzen des vergangenen Jahres gezählt.

Ortsbrandmeister Ulf Carstens hatte mit einem Fahrzeugtausch die Zukunft im Blick. Der große LF 16 aus dem Fahrzeugpool des Katastrophenschutzes, der seit 1995 in Kirchlinteln bereit stand, werde noch im Januar gegen den neuen Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr getauscht.

Positiv stimmte ihn der Mitgliederzuwachs. „Ich hoffe, die Aufbruchstimmung hält an, damit wir die Herausforderungen in 2020 stemmen können“, sagte er. Die Einsatzabteilung hatte sieben Neuzugänge gezählt. Vier von ihnen hatten bereits als Kinder begonnen und sind damit die ersten Anwärter der 2011 gegründeten Kinderfeuerwehr.

Die Nachwuchsarbeit habe also einen großen Stellenwert. Das zeigte sich auch in den Berichten von Kinderfeuerwehrwartin Nina Spehling und Jugendwart Carsten Wöbse. Er erinnerte an vielfältige Aktivitäten der 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, darunter viele Ausbildungszeiten und das große Kreiszeltlager in Wilsum.

Spehling setzt mit ihrer neuen Stellvertreterin Verena Luttmann die Arbeit mit den 16 Kindern fort. Beide wurden einstimmig für eine weitere Amtszeit bestellt.

Ulf Carstens dankte neben anderen Funktionsträgern dem Schriftwart und Atemschutzbeauftragten Jan Richter für die langjährige Arbeit. Aus beruflichen Gründen kann er diese Funktionen nicht weiter ausüben. Zur Nachfolgerin als Schriftwartin wurden Petra Richter und als Atemschutzbeauftragter Jan Richter einstimmig gewählt. Weiter beförderte Carstens die Oberfeuerwehrleute Nina Spehling, Tobias Wulfers und Lutz Blütling zu Hauptfeuerwehrleuten.  lee

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