Jugendzahnärztlicher Dienst zu Gast in der Grundschule Bendingbostel

Wenn die Zahnfee kommt

Jano Gaudig ist bei der Untersuchung durch die Zahnärztin Dörte Rutzen sehr tapfer. - Fotos: Leeske

Bendingbostel - Schon im Kindergarten lernen die Kleinsten alles über Kariesprophylaxe und Zahnpflege. In den Grundschulen geht es mit der staatlichen Fürsorge für ihre gesunden Zähne dann weiter und alle Schulkinder werden einmal jährlich von den Fachkräften des Landkreises untersucht und weitergebildet. Zahnärztin Dörte Rutzen lernt so mit der Zeit alle jüngsten Kreisverdener persönlich kennen. Diesmal war sie in der Grundschule Bendingbostel zu Gast.

Zunächst lernen die Schulkinder, wie man die kleinen Beißerchen richtig putzt. Annett Haase erklärt den Schulklassen nach der „Kai-Methode“ die richtige Reinigung mit der Zahnbürste. „Zuerst die Kaufläche, dann außen und zum Schluss innen und schon ist Kai fertig mit dem Zähneputzen“, so Haase.

Natürlich proben die Kinder dann ganz praktisch mit ihrer Zahnbürste die wichtige Kariesprophylaxe.

Bei der Zahnfee Rutzen werden die Grundschüler dann untersucht und Martina Sackmann hält die Ergebnisse von jedem Schüler in der Akte fest. Dabei steche die Grundschule Bendingbostel besonders positiv hervor. Mit 49 Prozent waren fast die Hälfte der Kinder ganz gesund und von der anderen Hälfte hatten immerhin 28 Prozent sanierte Zahnlöcher.

Die Gesunden lägen somit über dem Durchschnitt des Landkreises mit 45 Prozent. „Die Eltern in Bendingbostel lassen die Zähne also ordentlich putzen“, so Rutzen. Im gesamten Kreisgebiet wurden 4717 Grundschüler untersucht. Die zahnmedizinischen Fachleute tauschen sich auch intensiv überregional in ganz Niedersachsen oder bundesweit über neue medizinisch-pädagogische Entwicklungen aus.

„Übrigens haben die wenigsten Kinder Angst vor der Zahnuntersuchung“, merkt Rutzen aus 19 Jahren Erfahrung an. Wenn sie Angst hätten, sei das häufig, weil die Erwachsenen Horrorgeschichten vom Bohrer und Spritzen im Vorfeld erzählt hätten. Laut eigener Wahrnehmung ist für Rutzen dieser Beruf eine erfüllende Tätigkeit, obwohl sie gar nichts mit Zahnfüllungen zu schaffen habe. Bei der Anzahl von 10 000 Schulkindern im Landkreis, die sie bis zum sechsten Schuljahr betreut und regelmäßig inspiziert, ist das nachzuvollziehen. - lee

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