Brandschützer feiern 75-Jähriges

Viel Lob für die „Musterwehr“ in Weitzmühlen

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Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling überreicht eine Ehrengabe des Kreisfeuerwehrverbandes.

Weitzmühlen - „Die Ortsfeuerwehr Weitzmühlen ist für mich in mehrfacher Hinsicht eine Musterfeuerwehr“, würdigte Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling die Gemeinschaft, die er als lebendig und zukunftsweisend aufgestellt sieht. Vorbildlich seien für ihn die Nachwuchsförderung, das in das Möhlener Hus integrierte Feuerwehrhaus sowie das überdurchschnittliche Engagement aller Verantwortlichen. Mit vielen weiteren Gästen feierte Fehling beim Festkommers das 75-jährige Bestehen der Feuerwehr.

Über Generationen hinweg habe sich das Feuerlöschwesen, dessen Ursprünge weit über die 75 Jahre hinaus gingen, auch in Weitzmühlen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Gemeinschaft entwickelt. Das flächendeckende Sicherheitssystem der Feuerwehr garantiere mit den kurzen Anfahrtswegen und guten Ortskenntnissen Sicherheit in jedem Ort.

Bürgermeister Wolfgang Rodewald hob die Gründung der Weitzmühlener Kinderfeuerwehr als zukunftsweisende Maßnahme hervor und würdigte den Bau vom Möhlener Hus als Vorzeigeprojekt für eine intakte Dorfgemeinschaft. Gestärkt werde die Zukunft auch durch ein neues Einsatzfahrzeug, das im Herbst in Dienst gestellt werden solle. Schließlich zeichne die Weitzmühlener aus, dass sie nun bereits 25 Jahre ihre Partnerschaft mit der Feuerwehr Schönhausen aus Sachsen-Anhalt mit regelmäßigen gegenseitigen Besuchen pflegen.

Michael Ahlden ehrte Geburtstagskind Mara Bachner sowie Angela Martens, Farina Ahlden, Sandra Ahrens und Malena Hachmeister (v.l., für volle Ansicht das Bild bitte vergrößern) für ihr großes Engagement für die Wehr. 

Zahlreiche weitere Gäste begrüßte Michael Ahlden zum Kommersabend, der mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal sowie einer Andacht von Pastor Dennis Oswich begonnen hatte. Der seit 2001 als Ortsbrandmeister amtierende Ahlden erinnerte an die wechselvolle Geschichte der 1943 gegründeten Feuerwehr. Von den acht Frauen, die damals unter dem Kommando von Heinrich Ahrens ihren Dienst verrichteten, lebten noch zwei. Grete Ahlden, geb. Burdorf, Weitzmühlen, und Elfriede Ohlmeyer, geb. Ahrens, Hämelhausen. Aus Altersgründen (90 und 95 Jahre) hätten sie aber nicht am Kommers teilnehmen können. 

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