Erzieherin positiv getestet

Wegen Corona: Kita Luttum dicht

13 Patienten sind derzeit an Covid-19 erkrankt.
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13 Patienten sind derzeit an Covid-19 erkrankt.

Verden/Luttum – Eine Erzieherin in der Kindertageseinrichtung in Luttum wurde jetzt positiv auf das Coronavirus getestet. Das Gesundheitsamt des Landkreises Verden hat nun umgehend Maßnahmen zur Nachverfolgung eingeleitet. Um die Dauer der Quarantäne genau festlegen zu können, werden jetzt noch weitere Erzieherinnen der Einrichtung durch das Gesundheitsamt getestet. Bis zum Vorliegen der Testergebnisse bleiben sowohl die Kindertageseinrichtung als auch der Hort der Grundschule Luttum geschlossen. Die Schule selbst ist von der Maßnahme nicht berührt.

Im Landkreis Verden sind mit Stand 15. September, 14 Uhr, insgesamt 345 Personen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Das bedeutet im Vergleich zum Vortag eine Zunahme um vier Fälle. Bei den Neuerkrankten handelt es sich um drei Frauen und einen Mann. Zwei Personen leben im Nordkreis, zwei im Südkreis.

Von den 345 infizierten Personen sind inzwischen 324 Personen (plus zwei zum Vortag) aus der häuslichen Quarantäne als genesen entlassen. Es befindet sich derzeit eine Person in stationärer Behandlung. Bislang sind acht Personen verstorben.

Kirchlintelns Bürgermeister Wolfgang Rodewald hofft, dass es zu keiner längerfristigen Schließung der Kita und des Horts in Luttum kommen wird. Zunächst sei eine Schließung bis Freitag dieser Woche vorgesehen. In dieser Zeit werde es weitere Testungen geben. Dabei gehe es zunächst um die Mitarbeiter, die nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch privat Kontakte untereinander gehabt hätten. Alle Mitarbeiter würden dabei von der Gemeinde unterstützt. Rodewald: „Wir haben lange darüber diskutiert, ob es möglich ist, Masken am Arbeitsplatz zu tragen und diese Maßnahme wegen der wichtigen Gestik und Mimik bei der Arbeit mit Kindern verworfen. Für dieses Entgegenkommen übernehmen wir als Gemeinde Verantwortung.“

Seitens der Gemeinde wird es noch eine schriftliche Elterninformation geben, in der mögliche Fragen angesprochen werden. Bisher habe es viel Verständnis gegeben, sagt Rodewald, der hofft, dass die Schließzeit kurz gehalten werden kann. „Wir wollen hier keinen Hotspot haben und möglichst vermeiden, dass Kinder getestet werden müssen.“

Der Fachdienst Gesundheit beim Landkreis Verden unter der Leitung von Jutta Dreyer hat den Fall übernommen. „Eine Schließung der Kita war unvermeidlich, da die infizierte Person in verschiedenen Bereichen tätig ist.“ Außerdem seien jahreszeitlich bedingt Erkältungskrankheiten bei Mitarbeitern der Kita aufgetreten, die vorsichtshalber zu Hause geblieben seien. Einige, die Beschwerden hatten, seien schon getestet worden. Nun müsse man schauen, ob es einen Zusammenhang gebe. Leichte Erkältungsbeschwerden seien normalerweise kein Grund, der Arbeit fern zu bleiben. In Zeiten von Corona müsse man dies aber neu bewerten.

Ob es nötig sei, Kinder zu testen, kläre sie zur Zeit auch mit dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt ab. Sollten weitere Erzieher positiv getestet werden, müsse man das überlegen. Noch sei es verfrüht, darüber Aussagen zu machen  wen

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