Monika Brügge wagt den Neustart

Von der Dauercamperin zur Chefin in der Gaststätte am Landwehrsee

Gäste sitzen an Holztischen und auf Holzbänken unter grünen Sonnenschirmen. Im Hintergrund ein weißes Gebäude.
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Fühlt sich ein bisschen wie Urlaub an: Der Besuch im Biergarten am Landwehrsee.

Die Gaststätte auf dem Campingplatz am Landwehrsee ist wieder geöffnet. Pächterin Monika Brügge bietet günstige Mahlzeiten an und möchte in Zukunft auch saisonbedingte, größere Veranstaltungen durchführen. Zum Beispiel Kohltouren oder Weihnachtsfeiern.

Stedebergen – Die Camping-Gaststätte am Landwehrsee in Stedebergen ist nach langer Schließung wieder geöffnet und wird von Pächterin Monika Brügge aus Dörverden geführt. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie früher selbst Dauercamperin am Landwehrsee, wo sie jetzt die gute Seele für Dauercamper und Tagesgäste ist. „Meine Angebote wenden sich gleichermaßen an Camper, Fahrradausflügler oder Badegäste, die hier in gemütlicher ländlicher Atmosphäre eine nette Zeit verbringen wollen“, sagt Brügge, die außerdem auf Gäste aus dem nahe liegenden Stedebergen hofft.

Das Camper-Areal am Landwehrsee hat in den vergangenen Jahren immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Das hatte unterschiedliche Gründe, wozu auch die Suche nach einer motivierten Nachfolge für die langjährige Pächterin der Campinggaststätte Dorota Dominik zählte. „Vier Jahre stand die Gaststätte leer. Im vergangenen Sommer gab es dann zwar einen ebenso kurzen wie halbherzigen Versuch, die Gaststätte wieder in Schwung zu bringen, den ich aber nicht näher kommentieren möchte. Ich sage nur so viel: Es war eine Katastrophe und die Akteure haben ja dann auch schnell wieder das Handtuch geworfen“, erzählt Brügge, die sich durch eine Lehre und langjährige Erfahrung in der Gastronomie ausreichend für diese Aufgabe gerüstet sieht

Saal der Gaststätte am Landwehrsee kann gemietet werden

„Ich weiß, worauf es ankommt. Wichtig ist an dieser Örtlichkeit eine einfache, gute und familienfreundliche Karte und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt sie. Sie höre immer wieder, dass ihre Preisgestaltung zu günstig sei, doch damit habe sie auch das Soziale im Blick, wolle, dass sich beispielsweise auch Camper mit schmalerem Geldbeutel in der Gaststätte etwas leisten könnten. Insbesondere denke sie auch an die Kinder. „Und wenn die Kids zufrieden sind, dann kommen auch die Eltern.“

Für die kleinen und großen Gäste hat Monika Brügge werktags diverse Imbissgerichte im Angebot, außerdem Eis, Süßigkeiten und Getränke. Noch mehr Auswahl und Abwechslung gibt es am Wochenende, wenn die Pächterin ihrer Kundschaft wechselnde Tagesgerichte sowie Kaffee und Kuchen serviert. Um die Gaststätte für alle, also auch für Nicht-Camper attraktiv zu machen, hat sie sich außerdem Aktionen ausgedacht. So kann man den zur Gaststätte dazugehörenden Saal mieten, außerdem hat Brügge bereits Aktivitäten wie Weihnachtsfeiern oder Kohlessen angedacht. „Ich werde aber nichts überstürzen. Alles soll nach und nach werden.“

Das Wichtigste aus dem Landkreis Verden: Immer samstags um 7:30 Uhr in Ihr Mail-Postfach – jetzt kostenlos anmelden.

Und wie wird die Campinggaststätte bislang von Gästen angenommen? „Den Start hat Corona ausgebremst, der hätte besser sein können, aber inzwischen geht es aufwärts, auch wenn noch immer reichlich Luft nach oben ist“, meint Brügge, die sich über die vielen lobenden Worte freut, die sie nahezu täglich vor allem auch via Facebook erreichten. „Es braucht halt einen langen Atem, aber wenn der Service stimmt, sortiert sich alles von ganz allein“, sagt sie und hofft, dass das von ihr verfolgte Ziel einer „Gaststätte für jeden“ mit dieser Taktik aufgehen werde.

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