Multi-Percussion-Trio „Achromatic Percussio“ spielt im Lintler Krug

Ein ungewöhnliches Konzert

Moritz Koch sowie Sascha B. Suso begeisterten das Publikum mit klassich-modernen Tönen der Perkussionsinstrumente. - Foto: Röttjer

Kirchlinteln - Dass das Schlagwerk, allgemein Perkussion genannt, nicht nur ein fest integriertes Instrumentarium in den tonalen Ensembles ist, sondern auch solistisch seine Bedeutung hat, bewies das Multi-Percussion-Trio „Achromatic Percussion“ beim ersten Auftritt im „Lintler Krug“.

Hier zeigten der Kirchlintler Moritz Koch sowie Sascha B. Suso aus Bremen ihr Können und begeisterten die Gäste bei diesem ungewöhnlichen Konzert. Vor dem Konzert hat das Duo allerdings einiges zu tun, denn Dutzende Klanginstrumente sind zusammen zu packen und im Konzertraum wieder auszupacken. Auf etwa ein Drittel der Saalfläche präsentiert das Duo die Vielfalt der Perkussionsinstrumente, die während des Konzerts in Gebrauch sind. Dabei überzeugt das Duo mit großer Virtuosität und einem disziplinierten Zusammenspiel und äußerst konzentriert im abwechslungsreichen Konzertprogramm. Dabei spart das Publikum keineswegs mit Applaus.

Um die klassisch-moderne und für Perkussionsinstrumente komponierte Schlagwerk-Musik unter die Leute zu bringen und um damit zu zeigen, dass mit dem breit angelegten Instrumentarium solistisch vieles möglich ist, gründeten die beiden ambitionierten Schlagwerker im vergangenen Jahr das Duo. Vor fünf Jahren lernten sich beide im Jugendsinfonieorchester kennen und entdeckten dabei Parallelen im musikalischen Werdegang. Beide lernten in Spielmannszügen das musikalische Rüstzeug: Moritz Koch in Kirchlinteln und der Bremer in Gröpelingen.

Für den Kirchlintler stand schon bald fest, dass er sich im Bereich der Percussion weiter entwickeln wollte, seinen ersten Unterricht im Schlagzeug erhielt er bei der Musikschule Hartig. Sein Abitur machte Koch im Gymnasium am Wall, wo er aktiv in der Big Band und im Chor war. Auch als Percussionist bei Souly machte er sich regional schnell einen Namen. Und er ist angehender Orchesterschlagwerker und studiert dieses Genre mit dem Ziel – ebenso wie sein Partner – seine Passion als Beruf auszuüben

Für beide war der Auftritt gewissermaßen eine Vorpremiere für das Konzert am Sonnabend, 11. Juni, 20 Uhr, im Sendesaal von Radio Bremen. Auch hier wollen sie mit einem furiosen Trommelfeuerwerk das Publikum begeistern und eine Spielfreude vermitteln, die sofort auf die Zuhörer überspringt.

Karten für dieses Konzert können unter www.sendesaal-bremen.de geordert werden (Telefon 0421/33005767) oder sind an der Abendkasse erhältlich (Eintritt 16 Euro, ermäßigte Karten gibt es für 11 Euro). 

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