Terrier rutscht in ein Regenwasserbecken und löst einen Feuerwehreinsatz aus

Mingo taucht plötzlich ab

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Mingo hat den Schock überwunden. Frauchen Helga Krohn hat den kleinen Terrier nach seinem unfreiwilligen Abtauchen erst einmal gründlich trocken gerubbelt.

Kirchlinteln - Einen Feuerwehreinsatz hat am späten Sonntagabend in Kirchlinteln Terrier Mingo mit seinem unfreiwilligen Abtauchen ausgelöst.

Beim letzten Gang nach draußen vor der Nachtruhe passierte dem 14 Jahre alten Rüden ein großes Missgeschick. „Er wollte nur pinkeln und dabei ist er wohl ausgerutscht“, berichtet sein Frauchen Helga Krohn. „Ich dachte im ersten Moment: Wo ist der Hund?“, erzählt sie. Mingo war auf dem eigenen Grundstück durch eine schmale Öffnung, die nach einem Kontrollgang bestand, in ein Regenwassersickerbecken gerutscht.

Weil in der Nachbarschaft eine Hündin gerade läufig ist, besteht momentan für den fidelen Hundesenior auch im Garten seiner Besitzer Leinenpflicht. Sein Frauchen dachte noch, dass sie ihren Mingo aus dem Wasser ziehen kann. „Ich habe ein paar Mal gezogen, hatte dann aber nur noch die Leine und das Halsband in der Hand.“ Ihr Mann stellte daraufhin eine Leiter ins Wasser, in der Hoffnung, dass der geliebte und in dieser Situation völlig hilflose Vierbeiner dort Halt finden würde.

In ihrer Not alarmierten sie die Feuerwehr, die bei ihrem Eintreffen dann aber nichts mehr tun musste. „Bevor sie da war, konnten wir unseren Hund rausziehen“, berichtete die Rentnerin. Mingo, der mit acht Wochen in die Familie gekommen ist, wurde nach dem Schreck in der Abendstunde erst mal trocken gerubbelt. Der große Dank seiner Besitzer gilt der Freiwilligen Feuerwehr für deren sofortiges Ausrücken zu diesem wirklich tierischen Einsatz.

wb

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