Techno-Festival mit Lichtinstallationen, Bio-Cocktails und vor allem viel Musik

Waldklang: 1000 Feiernde sind diesmal das Maximum

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Sind mit den Vorbereitungen beschäftigt: Tobias Nordhausen, Kosta Mertzanis und Timo Luttmann.

Brunsbrock - Noch ist es ruhig in Kohlenförde. Der Wind weht durch die Blätter des angrenzenden Waldes, die Vögel zwitschern. Doch in wenigen Tagen wird sich das Gelände am Vereinsheim des TSV Brunsbrock in ein großes Party-Areal verwandeln, mit tiefen Bässen und einer spektakulären Light-Show.

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Waldklang-Veranstaltungen im Rahmen von „Kunst, Kultur, Kirchlinteln“ wollen die Veranstalter diesmal noch eine Schippe drauf legen. All der Ärger, den sie in den vergangenen Wochen wegen der Suche nach einem neuen Gelände hatten, ist mittlerweile vergessen und Timo Luttmann, Kosta Mertzanis und Tobias Nordhausen stecken mitten in den Vorbereitungen für das Elektro-Festival, das am Sonnabend, 15. August, wie gewohnt auf dem Volleyballfeld des TSV Brunsbrock stattfinden wird. „Wir sind dankbar, dass der TSV uns erneut seine Fläche zur Verfügung stellt. Die Vereinsmitglieder sind auch super hilfsbereit, es ist ziemlich cool, mit denen zusammenzuarbeiten“, so Nordhausen.

Die wichtigste Änderung vorweg: „Wir werden diesmal die Besucherzahl eingrenzen müssen. Das Gelände erlaubt kein weiteres Zuschauerwachstum“, so Timo Luttmann. Im vergangenen Jahr waren mehr als 1000 Technofans nach Brunsbrock gepilgert. „Es wird also eine limitierte Anzahl an Karten geben. Sind diese vergriffen, werden die Tore geschlossen.“ Wer sicher sein will, eine Karte zu ergattern – das gilt vor allem für all jene, die schon im Vorfeld wissen, dass sie später kommen werden – sollte den Online-Vorverkauf nutzen: www.waldklang-open-air.de. Natürlich werde es eine Abendkasse geben. „Aber wenn die Karten weg sind, sind sie weg.“

Eine weitere Neuerung wird es bei der Lichttechnik geben. Das neue Konzept wurde zusammen mit Medientechnik-Studenten aus Hamburg entwickelt. Diese werden während der gesamten Party anwesend sein und sämtliche Installationen über ein Lichtpult steuern. „Wir wollen noch nicht zu viel verraten, aber wir glauben, es wird richtig, richtig gut“, so Luttmann.

Handlungsbedarf haben die Veranstalter auch an der Bar gesehen. „Uns fehlt im Bereich Gastronomie schlicht die Erfahrung“, so Tobias Nordhausen. Und so sei es im vergangenen Jahr zu teils chaotischen Szenen an der Bier- und Longdrink-Bar gekommen. Damit soll jetzt Schluss sein. „Ab sofort haben wir Profis hinter der Theke.“ Auch wird die Verdener Kneipe Mais wieder eine Bar betreiben, an der Bio-Cocktails gemixt werden. Klar, dass es auch etwas zu Essen geben wird – schließlich wird es eine lange Party: Von 16 Uhr am Sonnabend bis 10 Uhr am Sonntag soll „durchgemacht“ werden.

Für den richtigen Sound sorgen zahlreiche DJs: Mekong (Der Hut / Kiel), Needles (Bunte Liebe / Bremen), Extensive Blaze (Flächenbrand / Hamburg), Strichkot (HouseLounge / Nienburg), KosStar (Waldklang / Verden), Frieder & Fridolin (Lightplanke / Bremen), Timo Luttmann (Waldklang / Hamburg), TooN (Waldklang / Verden), Miynn & Smisou (Klangkunst / Bremen) und Mella (Klangkunst / Bremen).

Die Veranstalter weisen auf ihrer Facebookseite sehr deutlich auf die Waldklang-Regeln hin: „Einlass ab 18 Jahre. Nazis bleiben zu Hause. Haustiere auch. Eure Kids erst recht. Wer Stress macht, fliegt. Eigens mitgebrachte Getränke werden sorgfältig aussortiert.“ Das Übliche eben, was auf jedem Festival gelten sollte. Darüber hinaus appellieren die Veranstalter auch noch einmal an die Vernunft der Feiernden: „Wer randaliert, muss gehen.“ Da werde es in diesem Jahr eine Null-Toleranz-Politik geben.

Wer mit dem Zug anreist, hat ab Verden die Möglichkeit, den AllerBus zu nutzen. „Wir haben jeweils, hin und zurück, drei Fahrten, organisiert“, so Kosta Mertzanis. Der Bus startet in Verden am Bahnhof und bringt die Feierlustigen direkt auf das Festgelände. Die Abfahrtszeiten sind mit den ankommenden und abfahrenden Zügen abgestimmt. Der Preis für eine Fahrt beträgt 3,50 Euro. Hier die Zeiten. Hinfahrt ab Bahnhof Verden: 16.30, 17.30 und 18.30 Uhr. Rückfahrt ab TSV Brunsbrock: 8, 9 und 10 Uhr.

rei

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