Stürmisches Ende der Saison

Festival auf dem Kürbishof: Familie Cordes und die Früchte verabschieden sich 

Je gruseliger, desto besser: Beim letzten Festival in diesem Jahr schnitzten die Kinder und Jugendlichen begeistert Kürbisfratzen für das bevorstehende Halloweenfest. - Foto: Röttjer

Hohenaverbergen - Stürmisch begann der letzte Tag des diesjährigen Kürbisfestivals. Die Veranstaltungsreihe hatte an den Sonntagen seit Ende August zahlreiche Besucher auf den Kürbishof Cordes in Hohenaverbergen gelockt. Der Herbststurm „Herwart“ fegte auch hier über den Hof, aber trotz der Unwetterwarnungen sowie recht ungemütlicher Witterung fanden sich schon zu Beginn viele Gäste ein, die unter dem Dach des Unterstandes oder auf der Diele das Ende der kurzen Schauer abwarteten.

Vor allem für die Kinder war es ein aufregender Tag, denn für sie stand das Thema Halloween im Vordergrund. Durch die Zusammenarbeit mit dem Knax-Club der Kreissparkasse fanden sich im Verlauf des Tages an die 80 Mädchen und Jungen ein, die beim Schnitzen der Kürbisse viel Fantasie und Durchhaltevermögen bewiesen. Hier entstanden wahrlich gruselige Fratzen. Sie werden, in der Dunkelheit im Garten aufgestellt, sicher so manchen Spaziergänger das Fürchten lehren. Beliebt war für die jüngsten Besucher auch das Stockbrot backen auf dem Hofgelände.

Einige Eltern waren mit ihren Kindern bereits in fantasievoller und teils gruseliger Halloween-Kostümierung angereist und unterstützten ihren Nachwuchs bei der Gestaltung der Kürbisgesichter. Aber auch das Helfer-Team vom Hof war entsprechend dem Anlass verkleidet.

Ein rot-gelb-orange leuchtendes Lichtermeer

Andere Gäste bummelten gemütlich über den Kürbishof, der sich noch einmal in einem rot-gelb-orange leuchtenden Lichtermeer präsentierte und nutzten die letzte Chance, die Früchte zum Verzehr oder als Dekoration zu erwerben oder sich im Hofladen umzuschauen.

Für die Familie Cordes kehrt in wenigen Tagen wieder Ruhe ein, denn auch der Hofladen ist geschlossen und wird nur auf Anfragen von Kunden geöffnet sein. Wellness und ruhige Tage in den kommenden Wochen stehen auf dem Programm, bis im kommenden Jahr mit dem Anbau der Kürbisse die neue Saison beginnt: „Dann hoffentlich bei besserer Witterung“, so Astrid Cordes. 

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