St.-Petri-Gemeinde feiert Richtfest des neuen Pfarrhauses

Stabiles Haus für gesicherte Zukunft

Der Richtspruch wurde mit Korn begossen. Superintendent Fulko Steinhausen, Kirchenvorstand Reinhard Richter, Norbert Komisarek, Thomas Wolf und Manuel Krämer (von links).

Kirchlinteln – Kaum feierte die Kirchengemeinde St. Petri in Kirchlinteln die Grundsteinlegung, schon begeht sie das Richtfest des neuen Pfarrhauses. Hoch oben auf dem Baugerüst sprach, ganz der Tradition entsprechend, der Handwerker Thomas Wolf aus Morsum den Richtspruch und ließ anschließend eine Flasche Weizenkorn an der Mauer des Neubaus zerschellen.

Ihm zur Seite standen der Superintendent Fulko Steinhausen und der Kirchenvorstand Reinhard Richter. „Es war ein langer Weg bis hierher, der Kirchenvorstand der letzten Amtsperiode hat die Entscheidung für diesen Neubau sorgfältig abgewogen und mit Unterstützung des Kirchenkreises und der Zustimmung der Kommune und des Landkreises auf den Weg gebracht“, fasste Richter kurz die Vorgeschichte des Projekts zusammen. Eine große Herausforderung sei die Kostensteigerung von 20 Prozent durch die überhitzte Baubranche gewesen.

„Nun darf ich als aktueller Vorsitzender des Kirchenvorstands den letzten Nagel in den Dachstuhl eintreiben“, so Richter weiter, bevor er den vielen Mitwirkenden vom Kirchenamt, dem Kirchenkreis und der Landeskirche sowie dem Architekten Rolf Gerlach für die Hilfe dankte. Hervor hob er die ehrenamtlichen Unterstützer, wie den Baubeauftragten der Kirchengemeinde Cord Ehlers und die fleißigen Helfer aus Holtum, die die Richtkrone geflochten hatten, sowie das Team Gastlichkeit.

Superintendent Steinhausen betonte die Wichtigkeit eines stabilen Hauses für eine gesicherte Zukunft, auch für eine Kirchengemeinde. Dabei nahm er Bezug auf das Erdbeben in der Nacht vor dem Richtfest, das die Kräfte der Natur aufgezeigt hätte. „Gerade nach der letzten Nacht, als die Erde bebte, ist ein stabiles Haus besonders wichtig“, sagte der Geistliche. „Es ist etwas ganz Besonderes, hier oben stehen zu dürfen“, sagte er und gratulierte der Kirchengemeinde zum raschen Baufortschritt. Der Eigenanteil der Kirchgemeinde werde übrigens über den Verkauf des alten Pfarrhauses finanziert, wodurch die alltägliche Arbeit der Gemeinde nicht leide.

Die letzten Handgriffe durfte dann Kirchenvorstand Richter an den neuen Dachstuhl legen und einen langen Zimmermannsnagel im dicken Balken versenken, bevor der Superintendent im Gebet dem neuen Pfarrhaus einen Segen aussprach.

Für den feierlichen Rahmen sorgte die musikalische Begleitung des Posaunenchors direkt vor dem Rohbau, der anschließend noch von den Gästen besichtigt werden konnte.  lee

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