Spannendes Stechen um die Königswürde

Eugen Fessler regiert die Neddener Schützen

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Gut gelaunte Majestäten mit Hofstaat feierten in Nedden ihr Schützenfest.

Neddenaverbergen - Freudestrahlend nahm Eugen Fessler unmittelbar nach seinem Königsschuss die vielen Glückwünsche zum Titelgewinn als Schützenkönig im Schützen- und Sportverein Neddenaverbergen entgegen.

Auch die weiteren Majestäten Uschi Hogrefe (Damen), Rudi Winter (Senioren), Marlena Kappenberg (Jugend), Jule Hogrefe (Kinder) und Peer Heimsoth (Minis) freuten sich nicht minder über ihre Regentschaft.

Magner reist jährlich aus den USA in die Heimat - Königswürde bleibt ihm verwehrt

Bis zuletzt blieb es spannend in Nedden. Nur noch Stefan Jürgens konnte im Stechen Eugen Fessler den Titel streitig machen. Jürgens legte zwar mit einem guten Schuss vor, aber Fessler behielt die Nerven und zielte, wenn auch nur ein wenig, besser. Lars Hogrefe hatte sich zuvor mit dem besten Schuss bereits aus dem Wettkampf verabschiedet. Er konnte wegen einer zehnjährigen Sperre als ehemaliger König nicht erneut die Regentschaft antreten, Stefan Jürgens platzierte sich als zweiter Ritter.

Beim Stechen ging bei den Schützen erneut das Vereinsmitglied Erik Magner, Anfang der 1980er-Jahre erfolgreicher Jugendschütze, an den Start. Magner lebt seit vielen Jahren in Fort Wayne (US-Bundesstaat Indiana). Seit 2013 reist er mit Ehefrau Betsy, ebenfalls im Verein, extra zum Schützenfest an und verbindet den Aufenthalt mit einem Familienfest. Auch sein in Hamburg wohnender Bruder Joachim war zu Gast. Trotz aller Anstrengung gelang es Erik Magner allerdings nicht, sich für die letzte Runde zu qualifizieren, um möglicherweise mit seinem Bruder gleich ziehen zu können. Der hatte 2013 als Schützenkönig auf dem Thron gesessen.

Damen benötigen sechs Stechen

Nicht minder spannend waren die Entscheidungen bei den anderen Titelkämpfen. Bei den Senioren setzte sich Rudi Winter gegenüber Hartmut Hogrefe und Gerd Röttjer durch. Bei den Damen fiel die Entscheidung erst nach sechs Stechen, ehe Uschi Hogrefe Vorjahreskönigin Katrin Röttjer sowie Doris Bergann hinter sich ließ.

In der Jugendklasse setzte sich Marlena Kappenberg gegen Michael und Manuel Dittmer durch, während bei den „Minis“ und den Kindern die Aspiranten mehrmals an den Start gingen: Peer Heimsoth wurde Mini-König vor Mia Mutschall und Lena Hogrefe. Jule Hogrefe stehen als Kinderkönig die Ritter Flinn Mutschall und Merle Hogrefe zur Seite. Den Kinderpokal sicherte sich Mia Mutschall.

Dresdenerin gewinnt das Preisschießen

Im Rahmen des traditionellen Katerfrühstücks hatte Vorsitzender Volker Horstmann zunächst die zahlreichen Gäste begrüßt. Er ehrte und beförderte zudem etliche Mitglieder.

Nach der Proklamation setzte sich der Festzug in Bewegung, um zu sehen, wie die drei Schützenscheiben an die Giebel der Residenzen angenagelt wurden. Am Haus der Damenkönigin war es die Aufgabe von Susanne Hogrefe, die Scheibe anzunageln, diesmal am Haus ihrer Schwiegermutter Uschi, die diese Aufgabe bis vor wenigen Jahren ausgeübt hatte.

Mit einer Abordnung des Schützenvereins Armsen ging es anschließend wieder zum Schießstand. Bei Kaffee und Kuchen wurde im Festzelt gefeiert. Auf dem Schießstand nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit, an den Wettbewerben teilzunehmen. Hier zeigte sich eine US-Amerikanerin beim Preisschießen besonders zielsicher. Eine Freundin von Betsy Magner aus dem US-Bundesstaat Minnesota, mit ihrem Mann vorübergehend in Dresden wohnend, gewann den Wettkampf. Bei bester Stimmung fand das Fest seinen Abschluss.

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