Spannende Ferien

Eine große Gemeinschaft mit sehr viel Engagement: Die Mitveranstalter der Ferienpassaktion der Gemeinde Kirchlinteln zogen Bilanz. Foto: leeske

Spiel, Sport und Action in den Ferien, dazu muss man heute nicht verreisen. In Kirchlinteln kümmern sich Vereine und Ehrenamtliche alle Jahre wieder sechs Wochen um ein buntes Programm, und das seit 29 Jahren. „Ohne Sie geht es nicht“, dankte Bürgermeister Wolfgang Rodewald dem gesamten Team. Die Gemeinde hatte zu dem Treffen eingeladen

Hohenaverbergen/Luttum – Ein bisschen feiern, verbunden mit einem ausführlichen Rückblick, dazu hatte die Gemeinde alle Ehrenamtlichen der Kirchlinteler Ferienpassaktion nach Hohenaverbergen eingeladen. Bürgermeister Wolfgang Rodewald nutzte das traditionelle Abschlusstreffen, um den Beteiligten nochmals seine Anerkennung auszusprechen: „Auch im 29. Jahr des Ferienprogramms haben sie, liebe Veranstalter, sich wieder sehr kreativ gezeigt und mit neuen Ideen und Vorschlägen zu einer Bereicherung des Programms beigetragen“, sagte er. Hinter den Kulissen gelte es immer auch kurzfristig einige Änderungen zu bewältigen. Wenn beispielsweise eine Veranstalterin wegen Krankheit ausfalle und schnell Ersatz organisiert werden müsse. Und es kann auch mal turbulent werden. Für Aufregung hatte eine Wespenattacke bei einer Outdoorveranstaltung gesorgt, weil im Wald Erdwespen aufgeschreckt worden waren und Kinder von den Insekten gestochen wurden. Wagemutig hatte sich die Veranstalterin noch auf das Nest geworfen und dabei selber vier Stiche kassiert. Bis auf den Schrecken seien glücklicherweise keine gravierenden Folgen geblieben, hieß es.

Rodewald nutzte die Gelegenheit, und sprach das Thema unentschuldigt fehlender Kinder bei den Aktionen an. „Mit doch relativ großem Aufwand verteilt die Verwaltung die begehrten Plätze unter den vielen Anmeldungen und die Veranstalter bereiten sich gewissenhaft auf die kleinen Gäste vor“, so der Bürgermeister.

149 Kinder wurden ordnungsgemäß abgemeldet, aber es komme immer wieder vor, dass Kinder einfach nicht auftauchen. Das sei besonders schade, wenn andere Kinder auf der Warteliste auf diesen Platz eigentlich scharf wären. Für die Tour über den Natur- und Waldlehrpfad hätten sich beispielsweise 15 Kinder angemeldet, aber nur acht seien gekommen. Da gebe es seitens der Anmelder noch Verbesserungspotenzial, so Rodewald, „Insgesamt hatten wir wieder eine sehr vielfältige und attraktive Auswahl, dafür nochmals meinen ganz herzlichen Dank und meine Anerkennung“, sagte der Bürgermeister abschließend.

Besuch im Kinderhort der Luttumer Schule

Ehe sich Gemeindeverwaltung und Ehrenamtliche zur Feierstunde trafen, machten sich die Beteiligten auf den Weg durch den Nachbarort Luttum. Ortsvorsteher Claus-Hermann Hoops nutzte die Gelegenheitführte, und stellte an der örtlichen Grundschule den jüngst renovierten Kinderhort vor. Auch das sei Teil der Kinder- und Jugendarbeit, so die Verantworrtlichen. 120 000 Euro wurden dafür ausgegeben. Leiterin Bärbel Allermann erläuterte die einzelnen Räume und deren Funktion, darunter Küche und Ruheraum. Das Konzept lege besonders Wert auf die wohnliche Atmosphäre, damit die Kinder sich wie zu Hause fühlten, so die Leiterin.  lee

Hintergrund:

Die Zahl der teilnehmenden Kinder an der Ferienpassaktion ist weiter steigend. Waren es 2018 noch 51, so machten 2019 regelmäßig 60 Kinder mit. Dass die meisten Kinder an mehreren Veranstaltungen teilnehmen, ist eine weitere Auszeichnung für die Organisatoren. 52 Veranstaltungen standen während der sechs Wochen auf dem Programm, die insgesamt von fast 1000 Kindern besucht wurden.„Ohne ihren Einsatz könnten wir kein so attraktives Ferienprogramm gestalten, das nach wie vor sehr beliebt ist“, so Rodewald. Deswegen freue er sich schon auf die vielfältigen Angebote für 2020.

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