Sehenswerte Ausstellung im Müllerhaus in Brunsbrock / Sonntags geöffnet

„Ein Ausdruck von Liebe“ in Aquarell und Acryl

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Friedhilde Schütz (r.) freute sich sehr über die vielen interessierten Besucher.

Brunsbrock - Eine „Herzensangelegenheit“ war es für Friedhilde Schütz aus Weitzmühlen, ihre seit 1993 entstandenen Bilder in einer Ausstellung zu präsentieren. „Um mir das auch zuzutrauen und meinen Herzenswunsch zu erfüllen, habe ich zuerst natürlich einige Ängste überwinden müssen“, bekannte die Künstlerin bei der Vernissage der Ausstellung im Müllerhaus.

Und dieser Mut wurde belohnt, denn zur Eröffnung fanden sich etwa 100 Besucher ein, die nicht mit Lob und Anerkennung geizten. In sehr angenehmer Atmosphäre genossen sie neben der Betrachtung der mehr als 40 Aquarelle den Gesang von Julia Möhrke. Eröffnet wurde die Ausstellung von Michael Rudek vom Kulturkreis Lintler Geest, der sich besonders darüber freute, dass ein aktives Kulturkreis-Mitglied seine Arbeiten im Müllerhaus präsentiert.

„Die Bilder der Ausstellung sind eine Retrospektive und das Zeugnis eines langen malerischen Weges“, hob Christa Eggert, eine langjährige Freundin der Künstlerin, in ihrer Betrachtung der Bilder hervor.

„Keine Kopien, sondern

innere Begegnungen“

Sie seien sich vor fast einem Vierteljahrhundert erstmals in einem Aquarell-Kurs der Volkshochschule in Verden begegnet. In den damaligen Malkursen sei es eine ihrer Zielsetzungen und Aufgaben als Leiterin gewesen, den Teilnehmern die Aquarell-Malerei in Anlehnung an den Farbenkreis von Johann Wolfgang von Goethe zu vermitteln, erinnerte sich Eggert.

Friedhilde Schütz sei fast von Anfang an dabei gewesen, erzählte Eggert. Beide hätten damals die gemeinsame Sichtweise entwickelt, den Farbenkreis als „Botschafter“, als etwas „sich Mitteilendes“ zu erleben. Inzwischen sei viel Zeit vergangen und nicht zuletzt über dieses gemeinsame künstlerische Suchen sei eine Freundschaft gewachsen.

All ihre Bilder seien farbenfroh, ein Ausdruck von „innerer und äußerer Liebe zur Weite im Fühlen und Denken“, sie seien auch von dem Wunsch beseelt, immer wieder neue Horizonte zu suchen.

Wenn Friedhilde Schütz sich an anderen Künstlern wie August Macke, Franz Marc oder Wassily Kandinsky orientiere, gehe es ihr nicht um eine exakte Kopie, sondern um ein individuelles Nacherleben sowie tiefe innere Begegnungen mit deren Werken, so Eggert abschließend.

Ihre Freundin erlebe die Begegnung mit den Werken dieser Künstler als inspirierend. So seien in der jüngeren Zeit ihres langen künstlerischen Schaffens auch Bilder auf Leinwänden mit Acrylfarben entstanden.

An den kommenden beiden Sonntagen besteht für an der Kunst interessierte Menschen noch die Gelegenheit, das künstlerische Schaffen von Friedhilde Schütz zu den üblichen Öffnungszeiten des Müllerhauses, von 14.30 bis 17 Uhr, bei Kaffee und Kuchen zu betrachten und zu bewundern.

Für Leseratten ist es gleichzeitig eine Möglichkeit, sich in der Bücherstube nach Lesestoff umzusehen.

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