Scharnhusenplatz soll schöner werden / Nächstes Treffen am 8. Dezember

Neue Ideen für das Gelände in Kirchlintelns Ortsmitte

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Das abgebrannte Haus der Familie Scharnhusen. Foto aus der Chronik der Feuerwehr Kirchlinteln zum 100-jährigen Bestehen.

Kirchlinteln - Der idyllische Platz in Kirchlintelns historischer Ortsmitte ist allen bekannt. Hier findet jedes Jahr unter den großen Eichen der Lintler Rübenmarkt statt. Dieses Gelände wird aber auch seit einiger Zeit genutzt von Boulespielern, die sich zwei Bahnen gebaut haben. Den Holzpavillon am Rand des Platzes nutzen Jugendliche als Treffpunkt, und in der Mitte wird manchmal Fußball gespielt. Der Scharnhusenplatz soll demnächst noch attraktiver werden.

Eine Umgestaltung dieses ortsbildprägenden Geländes war seit der Dorferneuerung, also seit ungefähr zehn Jahren, immer mal wieder im Gespräch.

Seinen Namen hat der Platz bekommen, weil dort bis Anfang der 70er-Jahre die Familie Scharnhusen gelebt hat. Das Haus brannte ab, und der großen Familie wurde in der Ortschaft Kirchlinteln eine neue Unterkunft gestellt.

Gestaltungsmaßnahmen sollen nun für ein besseres Bild des Grundstücks sorgen und Spaziergänger dazu animieren, statt des Fuß- und Radwegs an der viel befahrenen Landesstraße L171 doch lieber den Hinrich-Heitmann-Weg zu benutzen. Anfang November wurden von Bauhofmitarbeitern im Grabenbereich des Gibbachs Bäume, Sträucher und Büsche entfernt. Ebenfalls ist dort abgeladener Mutterboden abgeschoben worden.

Der Gibbach fließt am Scharnhusenplatz in seinem ursprünglichen Zustand. Auch der Bach steht bei den Umgestaltungsideen im Fokus. Es wird überlegt, wie man ihn besonders herausstellen könne.

Bei einem Ortstermin im Oktober kamen Vertreter von Arbeitsgemeinschaften, Krug-Management, Kultur- und Förderverein, Bauhof und Politik unter Leitung von Bürgermeister Wolfgang Rodewald zusammen. Hier wurden erste Ideen für gestalterische Maßnahmen vorgestellt und besprochen.

Bis zum nächsten Treffen, das auf den 8. Dezember terminiert wurde, sollen weitere Umgestaltungsideen gesammelt werden. Positiv wurde zur Kenntnis genommen, dass sich Jugendliche aus der Sozialtherapeutischen Initiative (STI), Hauptstraße 13, verstärkt um die Müllbeseitigung auf dem Scharnhusenplatz bemühen wollen.

hm

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