Produkte des Brunsbrocker Kunsthandwerkermarktes sprechen die Sinne an

Feines und Geschmackvolles

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Kaum einer konnte Nick van Heyningens Pralinen widerstehen.

Brunsbrock - Zwei Tage stand das Müllerhaus in Brunsbrock ganz im Zeichen des Kunsthandwerks. Draußen wurden die Besucher bereits von Objekten für den Garten und hölzernen Engeln mit kupfernen Flügeln empfangen. In aller Ruhe staunen und kaufen konnten die Gäste zudem im schmucken Fachwerkhaus und der angrenzenden Scheune.

Das Feine und das Besondere, nicht die Masse macht den Reiz der erneut von Jutta Görg-Herm organisierten Ausstellung aus. „Die Produkte und die Gewerke stehen im Vordergrund“, sagt die Achimerin. Dieses Mal habe der Schwerpunkt etwas auf Textilien gelegen. Sie hatte Modisches aus Seidenfilz im Angebot und im Obergeschoss gab es Wolle, damit die Besucher bei Interesse selbst die Nadeln klappern lassen konnten.

Das tat dann auch spontan Karin Sarzio aus Völkersen und legte den Verkauf ihrer Ziegenmilchseifen, dafür war sie eigentlich gekommen, zeitweise vertrauensvoll in die Hände von Enkelin Leonie. „Die Seife riecht gut und pflegt“, warb die clevere Neunjährige.

Bei Birte Chmielewski quälte sich derweil eine Besucherin mit der Frage, in welcher Farbe sie den locker gestrickten Schal nehmen sollte. Am Ende wurden es zwei Stück. Ob Merino-Wolle oder Maulbeerseide – beides wird von der Bremerin von Hand gesponnen. „Das ist selten“, berichtete Jutta Görg-Herm. Selten ist auch Mode aus Papier von Jutta Roche, die für den Sonnabend kurzfristig hatte absagen müssen, genauso wie die Schmuckdesignerin Vera Albers.

Kunsthandwerks im Müllerhaus in Brunsbrock

Bestaunt werden konnten Keramiken von Irene Bösche, geschnuppert wurde gerne an den Rosenölen, die Joachim Heuer mitgebracht hatte. In der Scheune gab es interessante Fotos bei David Herm zu betrachten.

Bei Nick van Heyningen legten fast alle Besucher einen kurzen Stopp ein – und das lag nicht nur daran, dass sein Stand im Eingangsbereich der Scheune lag. Der in Kirchlinteln aufgewachsene Konditormeister hatte handgefertigte Pralinen im Gepäck. Neben den Leckereien der wieder sehr aktiven Tortenbäckerinnen aus dem Müllerhaus-Team waren seine Köstlichkeiten die wohl größte Versuchung des Kunsthandwerkermarktes.

wb

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