Petition aus Riede-Felde könnte Projekt gefährden / Landtagsabgeordneter Adrian Mohr sagt Unterstützung zu

CDU-Fraktion fordert Bau des Radwegs an der L 171

Ortstermin an der L 171 auf Höhe der Sportplätze des TSV Brunsbrock: MdL Adrian Mohr, Wilhelm Hogrefe, Reiner Winkelmann, Ingrid Müller und Arne Jacobs (v.l.).
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Ortstermin an der L 171 auf Höhe der Sportplätze des TSV Brunsbrock: MdL Adrian Mohr, Wilhelm Hogrefe, Reiner Winkelmann, Ingrid Müller und Arne Jacobs (v.l.).

Kirchlinteln - Die Verwirklichung des Radwegs an der Landesstraße 171 von Klein Linteln nach Jeddingen könnte gefährdet sein. Vorstandsmitglieder der Kirchlintler CDU haben den Besuch von MdL Adrian Mohr im Rahmen seiner Sommertour genutzt, um auf jüngste Probleme hinzuweisen, die den Planungsbeginn im kommenden Jahr verzögern könnten. Seit mehr als zwei Jahrzehnten fordert die Kirchlintler CDU den Bau eines Radweges an der viel befahrenen und äußerst unübersichtlichen Straße.

Vor zwei Jahren gab es dann positive Nachrichten aus Hannover: Aufgrund eines Vorschlags der Verdener Kreisverwaltung und des Einsatzes der damaligen Landtagsabgeordneten Wilhelm Hogrefe und Gero Hocker, gelangte das Radwegprojekt in den vorderen Bereich der Prioritätenliste des Landes. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat jüngst in einem Brief an die Gemeinde Kirchlinteln bestätigt, dass 2015 mit der Planung begonnen werden kann.

Dieses Vorhaben könnte jetzt aber in Gefahr geraten. Der Grund dafür ist eine Landtagspetition der Bürgerinitiative Riede-Felde, in der eine Änderung der Prioritätenliste gefordert wird. Auf Antrag der SPD-Landtagsfraktion hat inzwischen eine Mehrheit des Landesparlaments diese Petition mit einem positiven Votum der Landesregierung zugestellt. „Ich hoffe, dass das Verkehrsministerium in Hannover sich nicht von seiner fachlich richtigen Auffassung abbringen lässt und es bei der bisherigen Prioritätenliste bleibt“, so Wilhelm Hogrefe, der sich ebenso wie Landrat Peter Bohlmann auf der Kreisebene für den Radweg zwischen Klein Linteln und Jeddingen einsetzt.

„Es darf nicht sein, dass unser Radweg an der L 171 in der Priorität nach hinten rutscht, weil wir vielleicht nicht so laut schreien wie die Initiative in Riede“, zeigte sich Ingrid Müller empört über die jüngsten Entwicklungen. In die gleich Kerbe schlug Harald Nordhausen, Ortsvorsteher in Brunsbrock. Insbesondere der TSV Brunsbrock mit seinen über 700 Mitgliedern sei auf den Radweg als Beitrag für mehr Verkehrssicherheit angewiesen. „Mehr als 15 Jugendmannschaften spielen in Kohlenförde Fußball, viele der Nachwuchskicker kommen mit dem Rad“, berichtete Nordhausen.

„Du musst uns helfen, damit uns die Chance auf Realisierung des Radwegs nicht auf der Zielgraden genommen wird“, wandte sich CDU-Vorsitzender Arne Jacobs mit der dringenden Bitte an Adrian Mohr. Dieses sagte Mohr umgehend zu. Kurzfristig werde er Kontakt zur Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aufnehmen und auf Beibehaltung der jetzigen Prioritätenfolge pochen. „Am besten die Behörde macht sich selber ein Bild von der Situation“, unterstrich Mohr seine Unterstützung.

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