Pastor Wilhelm Timme freut sich über den Besuch von Jubilaren / Bei einigen liegt die Einsegnung 75 Jahre zurück

„Jeder von Ihnen hat seine Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen“

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Ein schönes Wiedersehen war die Feier der Konfirmationsjubiläen in Wittlohe.

Wittlohe - Äußerst selten ist das Jubiläum der Kronjuwelen-Konfirmation, das 75 Jahre nach der Einsegnung gefeiert wird. Gleich drei Jubilare, die diesen Ehrentag feiern konnten, fanden sich am Sonntag zum Jahrestag ihrer Konfirmation in der Jakobi-Kirche in Wittlohe ein. Hermann Hogrefe und Lilly Bartels, beide aus Neddenaverbergen, sowie Fritz Dittmer aus Hohenaverbergen waren 1939 und 1940 noch durch Pastor Christian Steinwede konfirmiert worden.

Insgesamt waren es 21 Jubilare, die neben dem Kronjuwelenjubiläum noch die Gnadenkonfirmation (70 Jahre) und die eiserne Konfirmation (60 Jahre) feierten. Die weiteste Anreise hatte Dietrich Steinwede, der aus Bonn anreiste. Er wurde bei der letzten Kriegskonfirmation im März 1945 eingesegnet. Begleitet wurde er von seinen beiden jüngeren Brüdern. Ihr Vater hatte viele Jahre als Pastor das Gemeindeleben der St.-Jakobi-Kirchengemeinde geprägt.

Pastor Wilhelm Timme bedauerte in seiner Begrüßung der Jubilare zu Beginn des feierlichen Gottesdienstes, dass einige Jubilare leider aus gesundheitlichen Gründen hatten absagen müssen. In seiner Predigt befasste sich Timme mit jeweils einem Konfirmationsspruch aus jedem Jahrgang und hob hervor, dass jeder Jubilar seine eigene Lebensgeschichte mit Höhen, aber auch Tiefen habe.

Bei einigen seien es oft schreckliche Erinnerungen an Vertreibung und Flucht, die den aufregenden Lebenslauf prägten, so Timme weiter. Diese und weitere Erfahrungen müssten an die jüngere Generation weitergegeben werden.

Nach Schluss des Gottesdienstes, der vom Jakobichor und Karin Hartmann (Orgel) musikalisch umrahmt wurde, gab es eine Wiedersehensfeier mit Gesprächen und gemeinsamen Erinnerungen im Landhaus Luttum.

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