Hohen diskutiert über Tempo 30

In der Ortschaft den Fuß vom Gas

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Groß war das Interesse an den Themen der Ortsversammlung in Hohenaverbergen.

Hohenaverbergen - Die Sanierung der Hohener Dorfstraße und weitere Maßnahmen standen im Mittelpunkt einer Ortschaftsversammlung im Gasthaus „Zum Drommelbeck“. Der Saal war rappelvoll, als Ortsvorsteherin Birgit Söhn und Bürgermeister Wolfgang Rodewald die Sitzung eröffneten. Diskutiert wurde zudem eine Tempo-30-Zone in der Dorfstraße, über den Spielplatz sowie das 700-jährige Ortsbestehen.

Zur Oberflächenentwässerung der Hohener Dorfstraße stellte Malte Schröck seitens der Gemeinde die durchgeführten Arbeiten vor. Eine Kamerauntersuchung habe ergeben, dass der Abflussweg nicht mehr oder wenn, nur teilweise durchlässig und eine Instandsetzung erforderlich sei. Mitte August gebe es ein Treffen vor Ort mit den zuständigen Gremien, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Aus der Versammlung wurde angeregt, nach Möglichkeiten zu suchen, um bei Starkregenereignissen die Wassermassen vom Lohberg abzuleiten. Bürgermeister Rodewald sagte zu, dass er mit den Eigentümern und Pächtern entsprechende Gespräche führen wolle, um Lösungsansätze zu erörtern.

Eine rege Diskussion folgte zum Thema „Zone 30 für die Hohener Dorfstraße“. Ortsvorsteherin Birgit Söhn trug die an sie herangetragenen Bedenken von Eltern und Anwohnern vor. Es fehle ein Radweg, die Verkehrssituation am Zebrastreifen am Beginn der Dorfstraße sei unbefriedigend und viele Autos führen zu schnell durch den Ort. Die Anwohner rund um den Huckel forderten zudem dessen Rückbau, weil sie sich nachts durch den Lärm belästigt fühlen.

Als eine erste Maßnahme soll eine mobile Geschwindigkeitsanzeige aufgestellt werden, die den Autofahrern ihre Geschwindigkeit anzeigt, heißt es in der Pressemitteilung. Um die Situation zu entspannen, könnte die Gemeinde mit Markierungen auf der Dorfstraße aufzeigen, dass es keine vorfahrtsberechtigte Straße ist und innerorts rechts vor links gilt.

Backhausbau kommt voran

Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Wolfram Zoller, berichtete über den Fortschritt des Backhausbaus auf dem Dorfplatz und bedankte sich bei den vielen aktiven Unterstützern. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme soll spätestens zum ersten Advent erfolgen.

Der kleine Spielplatz, der in Eigeninitiative der Anwohner seinerzeit in den Kleinen Fuhren auf Gemeindefläche erstellt wurde, wird heute wenig bis gar nicht mehr genutzt. Die Pflege des Platzes ist in den letzten Jahren vernachlässigt worden, sodass die Nutzung weiter zurückgegangen ist. Sicher spielt auch die Nähe zum Dorfplatz, der durch seine Attraktivität viele Kinder und Eltern anzieht, eine Rolle. Pros und Contras wurden ausgetauscht und als Maßnahme soll ein Strauch- und Baumschnitt erfolgen. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch die Eltern aktiv einbringen würden, um den Spielplatz herzurichten, heißt es in der Mitteilung.

2020 wird die Ortschaft Hohen 700 Jahre alt. Ortvorsteherin Birgit Söhn fragte nach, ob Interesse vorhanden ist, eine Feier zu organisieren. Im ersten Schritt sollten Ideen gesammelt und eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Es gelte, Vereine und Ortsfeuerwehr mit einzubeziehen. Spontan fanden sich 24 Personen, die sich für die Organisation eines Festes engagieren möchten.

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