Herbstfest der CDU Kirchlinteln in Deelsen 

„Niedersachsen immuner gegen linke und rechte Schreihälse“

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Feierten ein Fest: Ehrenkreisvorsitzender Wilhelm Hogrefe, Adrian Mohr (MdL), David McAllister (MdEP) und Andreas Mattfeldt (MdB) (v.l.).

Deelsen - Der CDU-Landtagskandidat Adrian Mohr hatte zusammen mit der CDU Kirchlinteln zu einem Herbstfest mit Spanferkel, Fassbier und lockerer Unterhaltungsmusik eingeladen. Es gab Klönschnack, Begegnungen und kernige Redebeiträge.

Mohr nahm Bezug auf aktuelle Wahlumfragen und mögliche Regierungskonstellationen. „Ich will nicht, dass Sozialisten und Kommunisten mit an die Macht kommen und unser Land versauen. Deswegen trete ich entschieden gegen ein Bündnis von Rot-Rot-Grün ein, das von Herrn Weil nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde“, so Mohr. Er machte seine Ablehnung an Programmpunkten der Linkspartei deutlich, wie einer gewollten Abschaffung der Gymnasien und Einführung einer Einheitsschule, einer Auflösung des Verfassungsschutzes sowie die Verhinderung von Verkehrsprojekten in Niedersachsen.

Europaabgeordneter David McAllister zu Gast

David McAllister ließ als Hauptredner an der politischen Konkurrenz ebenfalls kein gutes Haar. „Die Landesregierung Weil war schon vor dem Wechsel von Elke Twesten am Ende. Und einen Landwirtschaftsminister Meyer, der geradezu Freude daran hat, dem Berufsstand der Landwirte Schwierigkeiten zu bereiten, den brauchen wir nicht.“ Er sprach der SPD als ältester Partei Deutschlands seinen Respekt aus, aber für ihn gelte immer noch: „Erst das Land, dann die Partei.“ Daher sei es nicht in Ordnung, dass die SPD sich auf Bundesebene „der staatspolitischen Verantwortung“ entziehe und die Belange der eigenen Partei vorne an stelle. Nicht mal über eine Regierungsbeteiligung reden zu wollen, sei ein falsches Signal für die Demokratie, erläuterte der Europaabgeordnete aus Cuxhaven.

„Der Niedersachse an sich scheint immuner gegen Schreihälse von links- oder rechtsaußen zu sein. Daher werden die Radikalen im Landtag hoffentlich nicht so stark werden“, sagte McAllister. Weiter kam er auf die Bildungspolitik in Niedersachsen zu sprechen. „Sie werden keinen finden, der sagt, dass unter Ministerin Heiligenstadt die Situation in unseren Schulen konkret besser ist als vorher. Denn wir hatten die Unterrichtsversorgung ganz gut im Griff. Bernd Althusmann hat hier schon als Kultusminister gezeigt, dass er einen guten Job macht.“ Dem französischem Vorschlag eines Eurozonenparlaments erteilte McAllister eine Absage. „Das macht die Menschen in Deelsen und umzu doch ganz wuschelig, wenn wir noch mehr europäische Institutionen schaffen.“

Abschließend traten noch fünf neue Mitglieder in den CDU-Gemeindeverband ein. Sie wurden vom Ehrenkreisvorsitzenden Wilhelm Hogrefe und dem Kreisvorsitzenden Adrian Mohr freudig begrüßt. 

lee

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