emforce-Verein hilft Schülern

„Nehmt die Hilfe der Wirtschaftspaten an“

Anna-Marie Kaletka und Helmut A. Rothermel.

Kirchlinteln - emforce – seit 2007 steht dieser Name für eine Erfolgsgeschichte an der Kirchlintler Schule am Lindhoop. Seit der Gründung des Vereins haben dessen Aktive unzähligen Schülern dabei geholfen, sich beruflich zu orientieren. Anna-Marie Kaletka, 17 Jahre alt, erzählte unserer Zeitung, wie sie die Unterstützung der Initiative und die begleitenden Maßnahmen der Wirtschaftspaten in ihrem Abschlussjahr empfunden hat.

„Unser letztes Schuljahr stand bevor“, erinnert sich die Schülerin. „Sicherlich wussten wir schon lange, dass die Schulzeit bald enden würde und wir eine Entscheidung treffen müssen, welchen Beruf wir ergreifen wollen. Aber, so dachten wir, bis August 2016 ist es noch lange hin.“ Jedoch sei die Zeit sehr schnell vergangen.

Dass die Schule mit dem Verein „emforce – Schule trifft Wirtschaft“ zusammenarbeite, bezeichnet die 17-Jährige als großes Glück. „Die aktiven Mitglieder sind Berufstätige und Ruheständler, die uns in den Klassen 8, 9 und 10 auf dem Weg ins Berufsleben begleiten.“ Mit ihrer umfangreichen Berufs- und Lebenserfahrung bildeten sie ein hilfreiches Bindeglied zwischen Schule und Wirtschaft oder auch weiterführenden Schulen.

Anna-Marie merkt an, dass für die Zusammenarbeit ein großes Vertrauensverhältnis zwischen den Paten, den Schülern, den Eltern und auch den Lehrern nötig sei. „Sie zeigen uns zum Beispiel die richtigen Verhaltensweisen auf dem beruflichen Parkett auf, sie stellen verschiedene Berufsbilder vor, begleiten uns auf der Suche nach Plätzen für das Praktikum, sind auch Ansprechpartner während der Praktikumszeit und halten den Kontakt zu uns.“ Auch bei der Suche nach Ausbildungsplätzen unterstützten sie. „Wir lernen von ihnen, wie eine Bewerbung geschrieben wird und trainieren Bewerbungsgespräche in Rollenspielen.“

Und wenn die Schüler Absagen erhalten, dann sorgten sie dafür, dass niemand den Kopf hängen lasse. Stattdessen würden auch die Absagen analysiert und die Schüler zu weiteren Bewerbungen motiviert. „Durch ihre Kontakte zu sehr vielen Unternehmen in unserer Region helfen sie uns.“ Sie und viele ihrer Mitschüler hätten so Ausbildungsplätze im Einzelhandel, in Pflegeberufen, in handwerklichen Berufen und in Verwaltungen bekommen. „Mein Wirtschaftspate, Helmut Rothermel, hat mir zum Beispiel zu einem Praktikumsplatz in der Zahnarztpraxis bei Tröger in Kirchlinteln verholfen, da ich den Beruf einer Zahnmedizinischen Fachangestellten kennenlernen wollte. 

Während der Praktikumszeit habe ich erkannt, dass das genau der richtige Beruf für mich ist. Gemeinsam mit ihm habe ich Bewerbungen geschrieben und er hat mich auf das eigentliche Bewerbungsgespräch vorbereitet.“ Jetzt hat Anna-Marie schon seit geraumer Zeit einen Ausbildungsvertrag für ihren Wunschberuf. „Ich kann allen Schülerinnen und Schülern nur empfehlen, nehmt die Hilfe und Unterstützung der emforce-Wirtschaftspaten an.“

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