Expemplare ab sofort erhältlich

Neuauflage der Chronik über Neddenaverbergen

Die Ortschaft Neddenaverbergen von oben.
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Wissenswertes über Neddenaverbergen, die Historie und Traditionen, sind in der Chronik zu finden.

Neddenaverbergen – Sie war lange vergriffen, nun ist sie, neu aufgelegt, wieder erhältlich: die 1987 herausgegebene erste Dorfchronik Neddenaverbergen. Dem Arbeitskreis Heimatpflege wurde die Chronik in einer Auflage von 40 Exemplaren ausgeliefert. „Es wird mit Sicherheit auch für die kommenden Generationen ein wichtiges Nachschlagewerk über die zeitgeschichtliche Entwicklung des Dorfes mit vielen interessanten Daten bleiben“, betonte Holger Cordes, Vorsitzender des Arbeitskreises Heimatpflege.

„Nach vielen Anfragen entschieden wir uns schon vor einigen Jahren dafür, die seit langem nicht mehr erhältliche erste Chronik neu aufzulegen“, so Cordes. Nachdem die Gemeinde freundlicherweise alle Rechte am Buch an den Arbeitskreis übertragen und die Suche nach einer geeigneten Druckerei beginnen konnte, fanden die Akteure nach vielen Recherchen in Berlin eine Spezialdruckerei, die das Werk nach den Vorstellungen des Arbeitskreises bearbeitete.

Die in Buchform vorliegende Chronik wurde digital eingescannt. So erhielt Dr. Klaus Tietje seine freundlicherweise zur Verfügung gestellte Chronik nach Schluss der Arbeiten mit einem weiteren, neuen Exemplar wieder zurück. Um die Neuauflage kümmerten sich seitens des Arbeitskreises Brigitte und Ulrich Klees, die sich wie auch die weiteren Mitglieder sehr über die Auslieferung des druckfrischen Werkes freuten.

Mit einem soliden Hardcover ausgestattet, werden die 40 Exemplare zu einemPreis von 25 Euro angeboten. Um den Preis erschwinglich zu halten, hatte der Arbeitskreis die nicht unerheblichen Kosten für das seitenweise Einscannen übernommen. Der Verkaufspreis setzt sich aus den reinen Druckkosten zusammen. Erhältlich ist die runderneuerte Chronik bei Familie Cordes, Neddener Dorfstraße 4.

„Nach sehr vielen Recherchen und jahrelanger Arbeit wurde die Chronik 1987 herausgegeben“, so Cordes im Rückblick. Die Arbeitsgruppe habe damals einen tollen Job gemacht. Unterstützt von der Gemeinde, fanden sich auch im Dorf Aktive, die das Projekt mit auf die Beine stellten.

Nach der Erstausgabe hatte es noch mal eine zweite Auflage gegeben. Dann war die erste Chronik jahrzehntelang nicht mehr erhältlich. In einer weiteren Chronik, „Neddenaverbergen 2003“, wurden Themen der 1987er-Chronik vertieft und neue interessante Bereiche bearbeitet.

Ein Hintergrund der Erstellung der Chronik war damals der Verlust der Selbstständigkeit des Dorfes mit der Gemeindereform 1972. Befürchtet wurde von den Bürgern des Ortes, dass damit die gewachsenen Traditionen ihre Bedeutung verlieren könnten. In der Folge sei darauf geachtet worden, in gewissen Bereichen die Eigenständigkeit der Dörfer zu erhalten. Dazu gehörte auch die Unterstützung der Gemeinde bei der Realisierung von Chroniken.

Die 750-Jahr-Feier 1981 brachte weitere Impulse und ein Jahr später erteilte die Gemeinde aufgrund einer Idee von Dr. Klaus Tietje dem Verdener Jürgen Siemers den Auftrag zur Fertigstellung einer Broschüre. In 1983 fanden sich dann einige Bürger zu einer Arbeitsgruppe „Dorfchronik“ zusammen, die es sich zum Ziel setzte, bei der Vorbereitung und der Gestaltung mitzuhelfen. Alte Dokumente wurden aufgespürt und mündliche Überlieferungen sowie weitere Daten und Infos gesammelt.

„Obwohl die Gruppe das Manuskript von Jürgen Siemers durch weitere Beiträge ergänzte, ist der Hauptteil der Chronik ganz eindeutig durch ihn geprägt worden“, heißt es im Vorwort dieses Heimatbuches. Bei seinen Recherchen hatte Siemers etliche interessante und teilweise unveröffentlichte Dokumente gefunden.

Druckfrisch: Das mittlere Buch ist die neu aufgelegte erste Chronik. Links das Original von 1987, rechts das Zusatzwerk aus 2003.

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