Neues Baugebiet und Feuerwehrhaus: Grundstückserwerb für Projekte abgeschlossen

Neddenaverbergen wächst nach Norden

Eine Frau zeigt auf eine Grünfläche.
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In idyllischer Lage am Ortsrand von Nedden können Bauwillige Grundstücke erwerben. Allerdings noch nicht sofort, die Planungen stehen noch ganz am Anfang, erklärt Stella Müller von der Stabsstelle Gemeindeentwicklung und Bauen.

Ein neues Domizil für die örtliche Feuerwehr und ein neues, gar nicht mal so kleines Baugebiet: In Neddenaverbergen tut sich in Zukunft ordentlich etwas.

Neddenaverbergen – Die betreffenden Grundstücke konnte die Gemeinde mittlerweile erwerben. „Die Verträge sind alle unterzeichnet. Das wollte Bürgermeister Wolfgang Rodewald noch unter Dach und Fach kriegen, bevor er in den Ruhestand geht“, verrät Stella Müller aus der Stabsstelle für Gemeindeentwicklung und Bauen.

Stützpunkt-Feuerwehr braucht mehr Platz

Der zuständige Fachausschuss hat vor ein paar Wochen in seiner letzten Sitzung der vergangenen Ratsperiode noch sein Okay gegeben, der neue, noch zu bildende Verwaltungsausschuss soll die Aufstellungsbeschlüsse für die Neddener Projekte direkt Anfang November fassen, quasi als eine seiner ersten Amtshandlungen. Müller: „Und dann können wir in die Planungen einsteigen.“ Die sollen in enger Absprache mit der Neddener Feuerwehr geschehen. Schon im Vorfeld hatten sich die Feuerwehrkameraden beteiligt, nicht zuletzt Möglichkeiten ausgelotet, ob nicht auch ein Anbau an das Feuerwehrhaus in der Michaelisstraße umsetzbar wäre. Doch da war nichts zu machen: Für eine Stützpunkt-Feuerwehr sind die Örtlichkeiten dort einfach zu klein, eine Erweiterung ist nicht durchführbar.

Die neue Fläche, derzeit noch zwei Äcker an der Kreisstraße 13 (Trahe), nahe des Schützenhauses und neben dem Friedhof gelegen, bietet dagegen ausreichend Platz – zum Beispiel für eine Übungswiese für die Brandschützer. Eine Vermessung des Geländes ist bereits erfolgt, und wenn der VA-Beschluss vorliegt, kann ein Planungsbüro beauftragt werden. „Ich gehe davon aus, dass wir ein Jahr brauchen für die Planung“, so Müller. Dabei würde es dann zum ersten Mal um die tatsächliche Ausgestaltung gehen: „Welche Art von Räumlichkeiten brauchen wir, auch in Hinblick auf die Kinder- und Jugendfeuerwehr? Können wir eine Zufahrt direkt zur Kreisstraße realisieren? Da gibt es viel zu klären.“

Außerdem befindet sich ein neues Baugebiet in der Ortschaft in der Vorbereitung. Auch, wenn die Pläne inhaltlich nicht zusammengehören, sei in der Verwaltung klar gewesen, „dass wir das gleichzeitig durchziehen“, so Müller. Und so befindet sich die Fläche „Am Bolzplatz“ derzeit auf dem gleichen Planungsstand wie das Feuerwehrhaus.

Bauplätze am Ortsrand gelegen

Der ehemalige Sportplatz, circa 5 000 Quadratmeter groß, war ohnehin im Besitz der Gemeinde, eine daneben liegende, fast genauso große Waldfläche wurde mittlerweile erworben. „Eigentlich ist es eine ehemalige Waldfläche. Hier hat der Borkenkäfer zugeschlagen“, erklärt Müller und zeigt die beiden Grundstücke an der Straße Zum Bergfeld, die idyllisch am Ortsrand von Nedden liegen. Je nachdem, was hier gebaut werden soll, ob Einfamilienhäuser mit großem Garten oder auch Mehrfamilienhäuser, und je nachdem, wie die Erschließung aussehen wird, können auf den 10 000 Quadratmetern wohl an die 20 Wohneinheiten entstehen. „Aber das ist noch völlig offen“, so Müller. Denn auch für dieses Gebiet hätten die Planungen noch nicht begonnen. Die Vermarktung erfolge zu gegebener Zeit über die Immobilien Entwicklungs- und Vertriebsgesellschaft Verden mbH (IVV), eine Tochtergesellschaft der Kreissparkasse Verden.

Dass es hier in Neddenaverbergen zu Widerstand aus der Ortschaft gegen die Pläne kommen könnte, wie derzeit in Luttum, glaubt Müller nicht. „Wir haben in Nedden-averbergen eine Gestaltungssatzung, an die sich jeder halten muss.“ Die gefürchteten „Toskana-Villen“ dürften hier also eher kein Thema werden.

Wer aus der Gemeinde kommt und auf der Suche nach einem Baugrundstück ist, könne sich unabhängig von den aktuellen Plänen für Nedden nach wie vor jederzeit unverbindlich auf die Interessenentenliste setzen lassen, die die Stabsstelle führt, so Stella Müller. Kontakt per E-Mail an stabsstelle@kirchlinteln.de.  

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