„City Girls“ gewinnen Spiel ohne Grenzen

Nasse Schwämme, volle Hosen, allerbeste Stimmung

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Feiern ihren Sieg: Die „City Girls“ präsentieren stolz ihre hart erkämpfte Siegestrophäe.

Bendingbostel - Das war noch eine Überraschung zum Abschluss der Spiele ohne Grenzen in Bendingbostel. Die „City Girls“ belegten bei der Siegerehrung Platz eins und bekamen den Pott, weil sie alle Männer- oder gemischten Teams hinter sich ließen.

Um dies zu schaffen, mussten sie zum Beispiel Luftballons zwischen ihren Körpern zerdrücken, eine Gruppe Biker mit nassen Schwämmen bewerfen oder Wasser in ihrer Hose transportieren. Kurzum: Es war mal wieder eine herrlich verrückte Veranstaltung.

Die zehn Mannschaften mit so fantasievollen Namen wie „Der Klügere kippt nach“, „Die Pappnasen“, „Sven Knopf und die wilden 9“, und „Tango Team“ mussten die Spiele gegen die Zeit gewinnen oder beispielsweise beim „Völkerball reloaded“ gegen andere Teams antreten. Die Mitglieder von „Hähnchenbraterei und Söhne“ waren so zahlreich, dass sie sogar mit zwei Teams antraten.

Der Ballon muss, nur mithilfe der Körper, zum Platzen gebracht werden. Klingt einfach, ist es aber sichtlich nicht.

Das erste Spiel hieß „Von hinten anfangen“. Es galt, einen Ballon zwischen den Körpern der Teammitglieder zum Platzen zu bringen. Klingt simpel. Viele Teilnehmer gerieten jedoch bereits bei dieser Aufgabe sehr ins Schwitzen und sorgten so für gute Unterhaltung des Publikums. Sehr motivierend waren dann noch die netten Hinweise der Wettkampfleitung: „Nach fünf Minuten brechen wir ab“.

Die „City Girls“ mussten beim Wurfduell gegen ihre Erzfeinde, die „Geest Rider“ ran, und warfen die Herren Biker allesamt mit ihren nassen Schwämmen aus dem Rennen.

Weiter gingen die Spiele mit „The biggest Looser“, „Wasserbombenwurf“ und der „Vollen Hose“, wobei eine Anglerhose als Transportmittel für Wasser diente, selbstverständlich am lebenden Objekt. Dabei feuerten die Sprecherinnen und Mitorganisatorinnen Sina Kaufhold und Nele Helmke die Protagonisten gemeinsam mit den Zuschauern ordentlich an.

Großer Höhepunkt zum Schluss war die Siegerehrung, wobei die „City Girls“ ihren Erfolg zuerst gar nicht fassen konnten, dann aber doch die Sektkorken im wahrsten Sinne des Wortes knallen ließen. Auf dem zweiten Platz musste sich das „No Name Team“ mit den Silbermedaillen begnügen. Mit aufs Treppchen durfte dann noch die „Trinksport AG“ als Drittplatzierte. Glückwünsche gab es auch von den weiteren Organisatoren Maike und Ulf Wahlers, Ralf Schmalfuß, Christoph Zorn, Hanna und Philipp Tietje sowie Katharina Schreiber.

„Spiel ohne Grenzen“ in Bendingbostel

Die siegreichen Teams spendeten ihren Gewinn sowie den gesamten Erlös der Veranstaltung samt Einnahmen des Imbisses der Fleischerei Kaufhold der Familie eines kürzlich verunglückten Unfallopfers aus Bendingbostel. Der örtliche Fahrzeugbauer Schutz erklärte sich bereit, diese Summe noch zu verdoppeln.

lee

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