Gruppe Lust & Leinen bietet viel Schönes auf dem Ehmken Hoff

Nähstube öffnet am Sonntag

Gruppensprecherin Heike Henze mit sommerlichen Kleidungsstücken, die in den vergangenen Wochen trotz Corona-Zwangspause entstanden sind.  
Foto: Niemann
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Gruppensprecherin Heike Henze mit sommerlichen Kleidungsstücken, die in den vergangenen Wochen trotz Corona-Zwangspause entstanden sind. Foto: Niemann

Dörverden – Kissen, Taschen, Tischdecken und Läufer, Tuniken, Opahemden, Schürzen oder jahreszeitliche Kleinigkeiten aus Stoff: Am Sonntag, 28. Juni, findet auf dem Kulturgut Ehmken Hoff wieder im Rahmen des Kulturcafés die offene Nähstube der Aktionsgruppe Lust & Leinen statt. Dreieinhalb Monate hatte Corona die beliebte monatliche Veranstaltung ausgebremst, die jetzt – wenn auch unter Auflagen – erneut startet. „Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, bekräftigt die Sprecherin des kreativen Damen-Quintetts, Heike Henze.

Als die Aktionsgruppe vor Jahren ihr produktives Schaffen aufgenommen hat, haben sich die Mitglieder – allesamt ebenso begeisterte wie talentierte Hobbyschneiderinnen – schnell auf das genannte Sortiment spezialisiert. In Zeiten von Corona wurden außerdem Dutzende Nase-Mund-Schutze genäht und der Initiative „Dörverden hilft“ zur Verfügung gestellt. „Inzwischen werden aber keine Masken mehr genäht. Und in den vergangenen Wochen sind daheim bei allen Mitstreiterinnen ganz wunderbare Sachen entstanden“, freut sich Henze über den Ideenreichtum ihrer Mitstreiterinnen Christa Frenzau, Johanna Heitmann-Sprei, Annette Precht und Antje Malkus. Deren überwiegend aus alten Baumwollstoffen und Leinen angefertigte Kreationen sind nicht nur bei der Kundschaft aus Dörverden sehr begehrt. Alt ist nur das Material. Die fertigen Produkte, bei denen die Grenze zwischen Kunst und Nutzen fließend sind, punkten durch originelle Schnitte, professionelle Verarbeitung und Detailverliebtheit punkten.

„Bei Lust & Leinen entsteht wirklich alles in Handarbeit. Jedes Stück ist ein Unikat und wir legen Wert auf eine authentische Verarbeitung der alten Stoffe“, bekräftigt Henze. So sind Reiß- oder Klettverschlüsse tabu und es werden ausschließlich von Fritz Koch hergestellte Holzknöpfe verarbeitet. Bei der vornehmlich weiblichen Kundschaft besonders beliebt sind übrigens die Taschen und Rucksäcke, die die Textilkünstlerinnen in vielen Varianten und Größen anfertigen. „Jede von uns hat ihren eigenen Stil, der auch deutlich erkennbar ist“, findet Henze und betont den hohen Anspruch der Gruppe. Die Ideen finde jede der Frauen quasi im Vorbeigehen. Denn die alten seien Stoffe nicht nur schlicht und weiß, sondern voll inspirierender Muster und Farben sei.

Wer sich über die Arbeiten der Aktionsgruppe informieren möchte, kann unter Telefon 04234/409 Kontakt zu Heike Henze aufnehmen oder schaut gleich am Sonntag, ab 14 Uhr, bei der Nähstube vorbei.  nie

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