Theater im Krug probt für „Mord im Weinkeller“

Miss Marple ermittelt nach Gewalttat in Kirchlinteln

Manöverkritik von Regisseur Bernd Maas (rechts) nach dem ersten Akt des Stücks „Mord im Weinkeller“: Es geht bei den Proben nur noch um den Feinschliff. - Foto: Leeske

Kirchlinteln - Die Proben für die Premiere am 21. Oktober laufen auf Hochtouren. „Es sind nur noch zwei Wochen“, sagte Regisseur Bernd Maas zu seinem Ensemble vom Theater im Krug (TIK) zu Beginn der Kostümprobe und schaffte so, spürbar Spannung bei seinen Schauspielern aufzubauen.

„Konzentration“, sei gefragt, hieß es weiter von Maas, der auch als Störtebeker-Darsteller bei der Verdener Lätare-Spende bekannt ist.

„Mord im Weinkeller“, in drei Akten von Claudia Ott, ist bereits die achte Inszenierung von Maas, der dabei auf ein erfahrenes Team von 23 Mitstreitern auf und hinter der Bühne zurückgreifen kann. Nach über 40 Proben sei das Ensemble mittlerweile sehr gut vorbereitet, nur noch der Feinschliff an einigen Szenen sei nötig.

Unter der Leitung von Frank Schultz bietet die Theatersparte schon viele Jahre gute Unterhaltung und ist eine absolute Bereicherung der Kulturszene in Kirchlinteln. Getreu dem Motto „Wir genießen mit allen Sinnen“, wird den Zuschauern auch dieses Mal wieder ein Dreigängemenü von den Schützendamen gereicht. Denn „das Publikum ist für uns das Wichtigste“, stellte Maas klar. Der ganze Abend solle zu einem Gesamtkunstwerk werden. Daher beginnen die Samstagsvorstellungen bereits um 18.30 Uhr, um nach der Vorstellung noch genug Zeit für die Interaktion mit dem hoffentlich begeisterten Publikum zu haben. Damit den Besuchern die Kehlen nach den drei Akten nicht trocken fallen, wird es auch eine entsprechende Versorgung mit Getränken geben.

Die Theaterfreunde können sich auf einen spannenden Kriminalfall freuen, bei dem zwei Damen mit einer gewissen Ähnlichkeit zu der bekannten Miss Marple ihren großen Auftritt haben werden. Sie werden von Daniela Schrader und Tiane Fröhlich gespielt. Außerdem geht es, wie der Titel des Werkes vermuten lässt, um Wein. Auch der südländische Einfluss durch den italienischen Koch Luigi, von Hendrik Schmidt verkörpert, kommt nicht zu kurz. Mehr wird an dieser Stelle aber nicht verraten.

Bis auf wenige Restkarten und die zwei Vorstellungen in Weitzmühlen sind die Aufführungen ausverkauft, da die Schauspieltruppe auf ein treues Stammpublikum zählen kann. 

lee

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