Veranstaltung trotz Corona erfolgt / Disziplin der Teilnehmer gelobt

Lohberg-Reitjagd in der Hasenheide

In der traditionellen Jagdkritik lobte Axel Henrich aus Versmold die straffe Organisation unter den besonderen Bedingungen der Pandemie.
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In der traditionellen Jagdkritik lobte Axel Henrich aus Versmold die straffe Organisation unter den besonderen Bedingungen der Pandemie.

Hohenaverbergen – Wie beliebt die Lohberg-Reitjagd des Reitvereins Graf von Schmettow bei den Jagdreitern ist, zeigte das erneut große Teilnehmerfeld in diesem Jahr. Trotz der auch für diese reitsportliche Veranstaltung geltenden Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie starteten 64 Jagdreiter, die sich entsprechend der Vorschriften auf dem Turnierplatz in der Hasenheide zum Start über die zwölf Kilometer lange Strecke formierten. Wegen der Größe des Platzes hatten sie damit auch kein Problem.

„Die Teilnehmer reisen aus einem Umkreis von bis zu 150 Kilometern zu dieser Jagd an“, freuten sich die Jagdherrin Dorothea Weitz von Behr sowie die Vorsitzende des Reitvereins, Frauke Dettmer, über diesen großen Vertrauensbeweis. Darunter seien diesmal wieder Jugendliche gestartet, die bisher wenige Jagden geritten seien, aber auch Jagdreiter bis ins hohe Seniorenalter. „Und eines hatten diesmal alle gemeinsam, sie verfügten über große Disziplin und beachteten alle Maßnahmen, wie beispielsweise genügend Abstand zueinander zu halten“, lobte von Behr das Verhalten der Teilnehmer.

Sieben Schleppen auf zwölf Kilometer gelegt

Eingeleitet wurde die Jagd von der Jagdhorngruppe „Trompes de la Bruyere“ aus dem Heidekreis. Als Schleppenleger agierte Philipp von Behr, begleitet von seinem Vater Ulrich. Insgesamt wurden auf der zwölf Kilometer langen Strecke sieben Schleppen gelegt. Dieser Spur folgte kurze Zeit später die Niedersachsenmeute mit dem Master Casimir von Schultzendorff an der Spitze. Den Abschluss bildeten die Jagdreiter, die in mehreren Feldern starteten, das Jagdherrenfeld von Dorothea von Behr, das zweite Feld mit weniger Sprüngen von Monja Röhrig und das restliche nicht springende Feld von Julia von Behr. Einige mitreitende Zuschauer wurden von Felix Schliephake betreut.

Bei bester Witterung wurde die Strecke ohne Unfall absolviert und das Teilnehmerfeld erreichte unbeschadet den Turnierplatz zum Halali. Nach dem üblichen Prozedere mit dem Eichenbruch für die Teilnehmer und dem Curree (Pansen) für die Hunde wurden die Pferde versorgt. Anschließend trafen sich Teilnehmer und Helferstab zur Jagdtafel am Turnierplatz. In der traditionellen Jagdkritik lobte Axel Henrich aus Versmold die straffe Organisation einer Jagd unter den besonderen Bedingungen der Pandemie.

Dorothea von Behr sprach den zahlreichen Helfern ihren Dank für diesen reibungslosen Ablauf der Jagd aus. Diesem Dank schloss sich Frauke Dettmer gerne an. Die Jagdherrin betonte noch das umsichtige und rücksichtsvolle Reiten, denn das Jagdreiten sei ein Miteinander und darüber hinaus ein Fest in der Natur. „Und bei der nächsten Lohbergjagd wird es bestimmt wieder Treckergespanne für die Zuschauer geben“, versprach sie. Wegen der aktuellen Einschränkungen sei das diesmal nicht möglich gewesen.  rö

Ohne Unfälle absolvierte das Feld die zwölf Kilometer lange Strecke.
Auch jüngere Teilnehmer wohnten der Schleppjagd bei.

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