Lintler-Geest-Schule weiht neue Schulhof-Geräte ein / Wert: 5000 Euro

„Die Kinder wünschten sich eine Herausforderung“

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Alle wollten ihren Gleichgewichtssinn auf der neuen Slackline testen.

Bendingbostel - „Unser Förderverein ist einfach super“, sagt Reinhild Hunold. Die Leiterin der Lintler-Geest-Schule konnte jetzt gemeinsam mit den Kindern und Lehrern mehrere neue Geräte auf dem Schulhof einweihen. Der Gesamtwert von Nestschaukel, Hüpfpoller und Slackline liegt bei etwa 5000 Euro. „Ohne das große Engagement der Eltern hätten wir uns das niemals leisten können.“

Der Anschaffung vorausgegangen war eine Umfrage bei den Schülern, wie der weitläufige und naturnahe Schulhof noch schöner gestaltet werden könnte. Hunold: „Es kristallisierte sich bald heraus: Die Kinder wünschten sich körperliche Herausforderungen.“ Die Schüler stellten sich einen Parcours mit verschiedenen Aufgaben und Schwierigkeitsgraden vor. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, in der neben Eltern und Lehrern natürlich auch einige Schüler saßen.

Das Ergebnis ihrer Bemühungen kann sich sehen lassen. Bei der Einweihung hielt die Kleinen, nachdem das rot-weiße Flatterband durchtrennt war, nichts mehr: Kreischend und jubelnd stürmten sie nacheinander die Geräte. Besonders die neue Slackline, ein Gummiband zum Balancieren, kam hervorragend an. Aber auch die neuen Hüpfpoller wurden sofort in Beschlag genommen. Mit wilden Bocksprüngen verausgabten sich die Schüler. Etwas ruhiger ging es dagegen in der Nestschaukel zu, die mehreren Kindern auf einmal die Möglichkeit bietet, hoch hinaus zu kommen. „Bitte seid vorsichtig und nehmt Rücksicht aufeinander“, mahnte Hunold.

Die Schulleiterin bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde Kirchlinteln, weil diese nicht nur die Hüpfpoller gespendet hatte, sondern auch beim Aufbau der Geräte tätig war. Besonders großer Dank gelte aber den engagierten Eltern, die im Schulförderverein mitarbeiten, insbesondere dem Vorstand, Caro Bredereck-Vöge, Tanja Wolters und Silke Kromarck. „Der Verein hat lange eisern für diese Anschaffungen gespart. Auch die Einnahmen aus dem Schulfest zu unserem 50-jährigen Bestehen wurden dafür verwendet.“

Es wäre schön, so Hunold, wenn sich noch mehr Eltern engagieren würden. „Es ist doch schade, wenn diese so wichtige Arbeit immer nur von einigen wenigen erledigt wird. Wir haben 230 Kinder, da müssten sich doch eigentlich viel mehr Eltern finden.“

rei

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